Lexikon

Ölpalme

Elaeis guineensis
im tropischen Afrika heimische, bis 30 m hohe Fiederpalme, die heute weltweit in den Tropen angebaut wird und eine der weltwirtschaftlich wichtigsten Ölpflanzen ist. Ihre rund 6 m langen Fiederblätter werden in älteren Stadien zum Flechten und in jüngeren als Nahrungsmittel (Palmkohl) verwendet. Die Früchte enthalten im Fruchtfleisch das Palmöl, das zur Herstellung von Nahrungsfetten, Kosmetika, Kerzen und Seifen dient, seit Mitte der 1990er Jahre vor allem aber als Biokraftstoff begehrt ist. Auch die Samen (Palmkerne) liefern ein Öl, das Palmkernöl, das zu etwa 80% aus der gesättigten Fettsäure Laurinsäure besteht und zu den festen Pflanzenfetten gehört. Vor allem die gestiegene Nachfrage nach Biokraftstoffen führt z. B. in Indonesien dazu, dass Anbauflächen für Ölpalmen zunehmend durch Brandrodung tropischer Regenwälder gewonnen werden.
Drosophila, Fliege
Wissenschaft

Eine Fliege für die Forschung

Die Taufliege Drosophila melanogaster ist ein winziges Tier – mit großem Potenzial für die Wissenschaft. Genetiker, Krebsforscher und Neurowissenschaftler untersuchen seit rund 120 Jahren an ihr, wie das Gehirn Verhalten steuert. Und sie hat noch nicht ausgedient. von TIM SCHRÖDER Wer Obst im Sommer offen herumstehen lässt, merkt...

Fischer_02.jpg
Wissenschaft

Der Glaube ans Wasserklosett

„Glauben heißt nichts wissen“, wie mir mein ungläubiger Vater in den 1950er-Jahren eingehämmert hat, als seine Verärgerung über die christlichen Kirchen zunahm, deren Vertreter damals wie heute lieber die Hände falten und beten, statt die Ärmel aufzukrempeln und zu helfen. Wobei jedem auffallen wird, dass die Betenden ihr Gesicht...

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