Lexikon

Osttimor

Natur und Klima

Osttimor.sgm
Offizielle Bezeichnung:
Demokratische Republik Timor-Leste
KFZ-Kennzeichen:
TL
Fläche:
14 870 km2
Einwohner:
1,2 Millionen
Hauptstadt:
Dili
Zeitzone:
Mitteleuropäische Zeit +7 Stunden
Amtssprache(n):
Tetum, Portugiesisch
Staatsform:
Republik
Nationalfeiertag:
28.11.
Währung:
1 US-Dollar (US-$) = 100 Cents
Das Land von der Größe Sachsens nimmt den östlichen Teil Timors ein, der größten der Kleinen Sundainseln. Ebenfalls zum Staatsgebiet zählen die Exklave Ambeno (Oecussi) auf dem indonesischen Westteil der Insel sowie die Inseln Ataúro und Jaco.
Parallel zur Längsachse Timors erheben sich mehrere durch tiefe Täler zerschnittene Gebirgsketten mit dem 2960 m hohen Tatamailau als höchstem Punkt. Zwischen den Gebirgsketten, die teils von steil aus der Umgebung aufragenden Kalkfelsen durchsetzt sind, liegen Becken und Plateaus.
Die früher vorherrschenden Regenwälder wurden durch Brandrodung größtenteils zerstört, ebenso die Sandelholzwälder, die einst die Portugiesen und Niederländer anlockten. Heute bedecken ausgedehnte Savannen weite Teile des Landes. Das tropisch heiße Klima wird im Sommer vom Monsun beherrscht, welcher der Insel von Dezember bis März eine Regenzeit bringt. Im Norden fallen etwa 5001000 mm, im Süden bis zu 2000 mm und im Gebirge über 3000 mm Niederschlag. Jahr für Jahr ziehen drei bis fünf Zyklone über das Gebiet.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
  3. Bevölkerung
  4. Staat und Politik
  5. Wirtschaft und Verkehr
  6. Geschichte
    1. Koloniale Herrschaft
    2. Freiheitskampf und Unabhängigkeit
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