Lexikon
Pflanzenphysiologie
die Lehre von den pflanzlichen Lebenserscheinungen. Die Stoffwechselphysiologie untersucht die Stoffaufnahme des Organismus aus der Umwelt (Wasserhaushalt, Mineralstoffwechsel, Assimilation), die Umwandlung in körpereigene Stoffe (Chemosynthese, Photosynthese, Proteinbiosynthese), den Abbau (Dissimilation) und die Ausscheidung (Exkrete). Die Entwicklungsphysiologie beschäftigt sich mit Entwicklung und Wachstum von Zellen und Organen und leitet Gesetzmäßigkeiten ab. In der Hormonphysiologie wird die Regelung der Funktionen von im Körper erzeugten Botenstoffen (Hormonen) erfasst. Die Zellphysiologie bearbeitet Zellfunktionen im molekularen Bereich. Die Bewegungsphysiologie fragt nach Vorgängen, die einen Organismus zu ganzer oder teilweiser Ortsveränderung veranlassen (autonome Bewegungen, Nastie, Tropismus, Reizbewegungen). Die Bioenergetik erforscht Gesetzmäßigkeiten bei Stoffwechselreaktionen.
Wissenschaft
Ein künstliches Herz
Neue Techniken, um Blut zu pumpen, verbessern die Überlebenschancen vieler Herzpatienten. von REINHARD BREUER Als der südafrikanische Chirurg Christiaan Barnard am 3. Dezember 1967 erstmals erfolgreich ein menschliches Herz verpflanzte, begann ein neues Zeitalter der Medizin. Doch bis heute erfüllt sich die Hoffnung auf ein neues...
Wissenschaft
Reparatur an der Natur
Würden besonders klimawirksame Ökosysteme vor der Zerstörung bewahrt oder wiederhergestellt, ließe sich die CO2-Konzentration in der Atmosphäre stark reduzieren. von HARTMUT NETZ Die Wälder Kanadas brannten 2023 in einem zuvor nicht gekannten Ausmaß. Bis Ende August waren nach offiziellen Angaben über 15 Millionen Hektar Wald...