Lexikon

Pflanzenphysiologie

die Lehre von den pflanzlichen Lebenserscheinungen. Die Stoffwechselphysiologie untersucht die Stoffaufnahme des Organismus aus der Umwelt (Wasserhaushalt, Mineralstoffwechsel, Assimilation), die Umwandlung in körpereigene Stoffe (Chemosynthese, Photosynthese, Proteinbiosynthese), den Abbau (Dissimilation) und die Ausscheidung (Exkrete). Die Entwicklungsphysiologie beschäftigt sich mit Entwicklung und Wachstum von Zellen und Organen und leitet Gesetzmäßigkeiten ab. In der Hormonphysiologie wird die Regelung der Funktionen von im Körper erzeugten Botenstoffen (Hormonen) erfasst. Die Zellphysiologie bearbeitet Zellfunktionen im molekularen Bereich. Die Bewegungsphysiologie fragt nach Vorgängen, die einen Organismus zu ganzer oder teilweiser Ortsveränderung veranlassen (autonome Bewegungen, Nastie, Tropismus, Reizbewegungen). Die Bioenergetik erforscht Gesetzmäßigkeiten bei Stoffwechselreaktionen.
PFAS
Wissenschaft

Mit Bakterien gegen „Ewigkeitschemikalien“

Für Kochgeschirr, Outdoorkleidung und viele andere Anwendungsbereiche dienen Per- und Polyfluoralkylverbindungen (PFAS) als Antihaft- und Imprägniermittel. Das Problem: Die Verbindungen gelten als nahezu unzerstörbar, reichern sich daher in der Umwelt und unserer Nahrung an und schaden unserer Gesundheit. Eine Studie deutet nun...

Mond, Vulkanismus
Wissenschaft

Die heiße Jugend des Mondes

Seine geologische Frühzeit verlief turbulenter als bisher gedacht: Als sich der junge Mond von der Erde entfernte, geriet er in eine Phase heftigen Vulkanismus. Das hat Konsequenzen für die Ermittlung des lunaren Alters. von THORSTEN DAMBECK Bei lange vergangenen Ereignissen kann man sich schon mal irren. Als gegen Mitte des 19....

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