Lexikon
Physiognọmik
[
griechisch
]die Lehre vom menschlichen Gesichtsausdruck im Ruhezustand (Physiognomie), im Gegensatz zum belebten Gesichtsausdruck (Mimik). Als Teil der Ausdruckskunde dient die Physiognomik der Persönlichkeitsdiagnostik; heute schließt man aber nicht mehr, wie im Altertum (Aristoteles, Galenos) und im Mittelalter (Albertus Magnus), von körperlichen Merkmalen auf Charaktermerkmale, sondern bezieht, auch im Bereich der Medizin, die Physiognomik nur als einen Teil der Beobachtung in die Begutachtung mit ein.
Wissenschaft
Ein asymmetrisches All?
Rätselhafte Richtungen und seltsame Ströme – ist das Kosmologische Prinzip am Ende? von RÜDIGER VAAS Eine Vorzugsrichtung des Universums wäre eine wahrhaft umfassende Entdeckung. Entsprechend gut müssten die Indizien dafür sein, damit die meisten Kosmologen sie akzeptieren. Denn dann wäre ihr lieb gewonnenes Kosmologisches...
Wissenschaft
Die Musik der Sphären
Harmonice mundi“ – Fünf Bücher über die Harmonik der Welt hat Johannes Kepler im frühen 17. Jahrhundert verfasst und dabei vor allem geometrische Formen im Auge gehabt. Der Astronom gewann darüber hinaus die Überzeugung, dass die Planeten bei ihrer Umkreisung der Sonne Töne erzeugen, deren Klang er nach dem Vorbild des Pythagoras...