Lexikon
Ausdruckspsychologie
AusdruckskundeLehre von der psychologischen Bedeutung des menschlichen Ausdrucksverhaltens, umfasst folgende Einzelgebiete: Mimik (Muskelbewegungen im Gesicht, Mienenspiel), Gestik (Bewegung der Hände), Pantomimik (Bewegungen des Gesamtkörpers), Phonognomik (Ausdruck der Stimme, Sprechweise) und Graphologie (Handschrift).
Da es keine unmittelbare Erkenntnis des Fremdseelischen gibt, ist jede Beziehung zum anderen auf die Deutung von Ausdruckserscheinungen angewiesen. Diese Ausdrucksdeutung ist vom praktischen Leben aus (Kundnehmen, Verstehen, Einfühlen u. Ä.) in die Ausdruckspsychologie aufgenommen und methodisch durchgebildet worden. Ihren Ausgangspunkt bilden die Ausdrucksbewegungen, d. h. willkürliche oder unwillkürliche Muskelbewegungen, die ein Inneres wiedergeben, die aber zweifellos auch rein physiologische oder biologische Wurzeln haben. Beim Menschen, vielleicht schon bei höheren Tieren, können die Ausdrucksbewegungen echt oder unecht (gespielt, vorgetäuscht) sein.
Wissenschaft
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Wissenschaft
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