Lexikon
Piercing
[
piəsiŋ; das; englisch
]das Durchstechen
von Körperteilen (Ohrläppchen, Lippen, Zunge u. a.) mit Schmuckstücken,
zunächst überwiegend aus Chirurgenstahl, nach Abheilen der Wunde
aus Gold oder Silber.
Bei Stammesvölkern gehört Piercing zum Körperschmuck.
Die Praxis ist aber auch schon aus Ägypten und Rom als Erkennungszeichen
bekannt. Im europäischen Raum wurde lange nur in Randbereichen der Gesellschaft
gepierct, bis in den 1980er Jahren eine Blüte begann. Piercing gilt als
Zeichen der Inbesitznahme des eigenen Körpers und einer bewussten Antiästhetik,
die von der konventionellen Vorstellung von Schönheit abweicht.
Wissenschaft
Tiere in der Antarktis mit H5N1-Virus infiziert
Der Vogelgrippe-Erreger breitet sich weltweit immer weiter aus und dringt dabei bis in die abgelegensten Orte vor, wie eine neue Studie zeigt. Das H5N1-Virus hat demnach inzwischen auch diverse Wildtiere in der Antarktis infiziert, darunter verschiedene Vögel und Säugetiere wie Seeelefanten und Seebären. Der Erreger verbreitete...
Wissenschaft
Der Takt des Lebens
Gesteuert von der inneren Uhr im Gehirn und reguliert durch Hormone wie Melatonin und Cortisol bestimmt der zirkadiane Rhythmus alles – vom Schlafbedürfnis bis zum Hungergefühl. von SIGRID MÄRZ Irgendwo piept ein Gerät, und Pflegende rücken die Zugänge am Patienten zurecht. Die Neonröhren an der Decke flimmern. Tageslicht fehlt...