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LEXIKON

Piercing

[
piəsiŋ; das; englisch
]
das Durchstechen von Körperteilen (Ohrläppchen, Lippen, Zunge u. a.) mit Schmuckstücken, zunächst überwiegend aus Chirurgenstahl, nach Abheilen der Wunde aus Gold oder Silber.
Bei Stammesvölkern gehört Piercing zum Körperschmuck. Die Praxis ist aber auch schon aus Ägypten und Rom als Erkennungszeichen bekannt. Im europäischen Raum wurde lange nur in Randbereichen der Gesellschaft gepierct, bis in den 1980er Jahren eine Blüte begann. Piercing gilt als Zeichen der Inbesitznahme des eigenen Körpers und einer bewussten Antiästhetik, die von der konventionellen Vorstellung von Schönheit abweicht.
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