Lexikon

Polyethyln

[
das; griechisch
]
Abkürzung PE, durch Polymerisation von Ethylen hergestellter Kunststoff; durchsichtig (in dickerer Schicht milchig trübe), leicht, zäh, elastisch, praktisch unzerbrechlich, chemisch kaum angreifbar, guter elektrischer Isolator, fasst sich wachsartig an, wird bei 7080 °C weich und schmilzt bei 100200 °C. Die Polymerisation des Ethylens wird entweder bei 200 °C und 2000 bar Druck mit geringen Mengen Sauerstoff als Katalysator durchgeführt (Hochdruckpolyethylen, Weichpolyethylen) oder, nach dem Verfahren von K. Ziegler, in Dieselöl gelöst, drucklos und bei normaler Temperatur, mit Aluminiumalkylen als Katalysator (Niederdruckpolyethylen, Hartpolyethylen). Polyethylen ist vielseitig verwendbar: für Verpackungsfolien (wasser- und wasserdampfundurchlässig), Haushaltswaren, Flaschen, als Isolationsmaterial, als Korrosionsschutz u. a. Es wurde erstmalig 1931 in Großbritannien hergestellt, in Deutschland seit 1942.
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(*1979) ist Biochemiker am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg. Mit seiner Forschungsgruppe untersucht er Stoffwechsel-Mechanismen. Der Fokus liegt dabei auf der Umwandlung von Kohlendioxid durch Bakterien, Algen und Pflanzen – und wie sich dieser Prozess synthetisch verbessern lässt.

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