Lexikon
Präimplantationsdiagnostik
[die; griechisch + lateinisch]
Abkürzung PID, die Untersuchung eines im Reagenzglas erzeugten Embryos (in-vitro-Fertilisation) mittels Gendiagnostik vor der Übertragung in die Gebärmutter. Mithilfe der PID lassen sich Embryonen mit bestimmten krankheitsverursachenden Gendefekten erkennen und aussortieren, darüber hinaus hinsichtlich ihres Geschlechts oder ihrer Eignung als Organ- bzw. Gewebespender für ein bereits lebendes erkranktes Geschwisterkind selektieren. Die PID ist in Deutschland im Grundsatz verboten, in engen Grenzen aber zulässig, wenn aufgrund der genetischen Veranlagung der Eltern eine schwerwiegende Erbkrankheit beim Kind oder eine Tot- oder Fehlgeburt wahrscheinlich ist.
Wissenschaft
Mit Schwung in die Quantenwelt
Ein nanometerkleines Kügelchen schwingt mit äußerst geringer Dämpfung. Das eröffnet völlig neue Möglichkeiten, um die Quantenphysik zu testen. von DIRK EIDEMÜLLER Die Quantenmechanik ist voll von Eigentümlichkeiten. So sind Quantenobjekte Welle und Teilchen zugleich, sie können sich zu ein und derselben Zeit an mehreren Orten...
Wissenschaft
Ein Bund fürs Leben
Die Beziehung zu unseren Geschwistern ist häufig eine der längsten Beziehungen, die wir haben. Sie lehrt uns wichtige soziale Kompetenzen. Und prägt uns ein Leben lang. von DANIELA LUKAßEN-HELD (Text) und LINUS SCHILLING (Illustrationen) Streit und Versöhnung, Liebe und Hass, Neid und Gunst – wohl kaum eine Beziehung ist so von...