Lexikon
Präimplantationsdiagnostik
[die; griechisch + lateinisch]
Abkürzung PID, die Untersuchung eines im Reagenzglas erzeugten Embryos (in-vitro-Fertilisation) mittels Gendiagnostik vor der Übertragung in die Gebärmutter. Mithilfe der PID lassen sich Embryonen mit bestimmten krankheitsverursachenden Gendefekten erkennen und aussortieren, darüber hinaus hinsichtlich ihres Geschlechts oder ihrer Eignung als Organ- bzw. Gewebespender für ein bereits lebendes erkranktes Geschwisterkind selektieren. Die PID ist in Deutschland im Grundsatz verboten, in engen Grenzen aber zulässig, wenn aufgrund der genetischen Veranlagung der Eltern eine schwerwiegende Erbkrankheit beim Kind oder eine Tot- oder Fehlgeburt wahrscheinlich ist.
Wissenschaft
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