Lexikon

Präimplantationsdiagnostik

[die; griechisch + lateinisch]
Abkürzung PID, die Untersuchung eines im Reagenzglas erzeugten Embryos (in-vitro-Fertilisation) mittels Gendiagnostik vor der Übertragung in die Gebärmutter. Mithilfe der PID lassen sich Embryonen mit bestimmten krankheitsverursachenden Gendefekten erkennen und aussortieren, darüber hinaus hinsichtlich ihres Geschlechts oder ihrer Eignung als Organ- bzw. Gewebespender für ein bereits lebendes erkranktes Geschwisterkind selektieren. Die PID ist in Deutschland im Grundsatz verboten, in engen Grenzen aber zulässig, wenn aufgrund der genetischen Veranlagung der Eltern eine schwerwiegende Erbkrankheit beim Kind oder eine Tot- oder Fehlgeburt wahrscheinlich ist.
Knochen der linken Hand des gefundenen Skeletts von Paranthropus boisei
Wissenschaft

So sahen die Hände der frühen Homininen aus

Vor etwa 1,5 Millionen Jahren lebten mehrere Vormenschen-Gruppen in Afrika, darunter Vertreter des Paranthropus boisei. Von diesem entfernten Verwandten des modernen Menschen haben Paläontologen nun ein ungewöhnliches Set an fossilen Knochen entdeckt. Unter den Fundstücken sind erstmals auch Handknochen von Paranthropus boisei....

Dr. Robert Miehe
Wissenschaft

„Wir verbinden die Digitalisierung mit der Biotechnologie“

Fraunhofer-Experte Robert Miehe erklärt, wie Forscher einen nachhaltigen Wandel in der Wirtschaft voranbringen wollen. Das Gespräch führte RALF BUTSCHER Herr Miehe, um fossile Rohstoffe zu sparen und zu einer Kreislaufwirtschaft zu gelangen, ist oft von einer Bioökonomie die Rede. Was ist das? Die Bioökonomie ist ein Begriff, der...

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