Lexikon
Primary
[ˈpraiməri; englisch, Vorwahl]
Primary Election; US-Vorwahlenin den USA übliches Verfahren der Parteien, um in den einzelnen Bundesstaaten Kandidaten für Ämter oder Abgeordnetenmandate zu nominieren. Primaries wurden seit 1903 für die Kongresswahlen eingeführt, um den Einfluss der Parteiapparate auf die Kandidatenauswahl einzuschränken. Es gibt zwei Hauptkategorien von Primaries: Closed Primaries und Open Primaries. Bei den Closed Primaries lassen sich die Wähler vorab für eine Partei registrieren. Damit können die Parteien die Beeinflussung ihrer Vorwahlen durch Mitglieder anderer Parteien vermeiden. Im Gegensatz dazu entfällt bei den Open Primaries der Nachweis der Parteizugehörigkeit für den wahlberechtigten Bürger. Besondere Aufmerksamkeit ziehen die Presidential Primaries auf sich, mit denen Delegierte bestimmt werden, die ihrerseit dann auf den nationalen Parteitagen (Party Conventions) den jeweiligen Präsidentschaftskandidaten küren. In einigen Bundesstaaten erfolgt die Auswahl der Delegierten auf Grund des sogenannten Caucus-Verfahren, bei dem Parteiversammlungen entscheiden. Die auf den Party Conventions nominierten Kandidaten treten in den eigentlichen Präsidentenwahlen gegeneinander an.
Wissenschaft
Urzeit-Raubtier aus Namibia
Mehr als 40 Millionen Jahre vor den ersten Dinosauriern lebte ein furchteinflößendes Raubtier in kalten, sumpfigen Gewässern: In Namibia haben Forschende Fossilien eines etwa 2,50 Meter großen, salamanderartigen Urzeitwesens entdeckt, dessen flacher Schädel mit kräftigen Reißzähnen bestückt war. Der Fund ist gleich in mehrfacher...
Wissenschaft
Bioinspirierte Wasseraufbereitung
Entgiftung nach pflanzlichem Vorbild: Forschende haben ein bioinspiriertes Polymer entwickelt, das Wasser hochwirksam und selektiv vom Schwermetall Cadmium befreien kann. Es ist dem Bauplan der sogenannten Phytochelatine nachempfunden, durch die Pflanzen den Schadstoff aus ihren Geweben beseitigen. Durch die Bindung des Polymers...