Lexikon
Primary
[ˈpraiməri; englisch, Vorwahl]
Primary Election; US-Vorwahlenin den USA übliches Verfahren der Parteien, um in den einzelnen Bundesstaaten Kandidaten für Ämter oder Abgeordnetenmandate zu nominieren. Primaries wurden seit 1903 für die Kongresswahlen eingeführt, um den Einfluss der Parteiapparate auf die Kandidatenauswahl einzuschränken. Es gibt zwei Hauptkategorien von Primaries: Closed Primaries und Open Primaries. Bei den Closed Primaries lassen sich die Wähler vorab für eine Partei registrieren. Damit können die Parteien die Beeinflussung ihrer Vorwahlen durch Mitglieder anderer Parteien vermeiden. Im Gegensatz dazu entfällt bei den Open Primaries der Nachweis der Parteizugehörigkeit für den wahlberechtigten Bürger. Besondere Aufmerksamkeit ziehen die Presidential Primaries auf sich, mit denen Delegierte bestimmt werden, die ihrerseit dann auf den nationalen Parteitagen (Party Conventions) den jeweiligen Präsidentschaftskandidaten küren. In einigen Bundesstaaten erfolgt die Auswahl der Delegierten auf Grund des sogenannten Caucus-Verfahren, bei dem Parteiversammlungen entscheiden. Die auf den Party Conventions nominierten Kandidaten treten in den eigentlichen Präsidentenwahlen gegeneinander an.
Wissenschaft
Rothaarige sind anders
Was die seltene Haarfarbe über das Hautkrebsrisiko und das Schmerzempfinden ihrer Träger verrät, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Wer rote Haare hat, kann sich darauf etwas einbilden, gehört er doch zu einer exklusiven Minderheit. Lediglich zwei Prozent der Menschen weltweit können mit diesem Attribut aufwarten. Von diesen leben...
Wissenschaft
Frühe Diagnose
Neue Biomarker helfen, allererste Warnsignale der Parkinsonerkrankung zu erkennen, noch bevor die typischen motorischen Symptome zur Diagnose führen. von CHRISTIAN JUNG Nach wie vor weiß man bei Morbus Parkinson nicht, wie lange die Erkrankung im Körper unbemerkt Anlauf nimmt, bevor sie sichtbar und vor allem bis sie korrekt...