Lexikon

Produktinstheorie

die Theorie der Produktionsplanung und der mit der Produktion verbundenen Kosten. Grundproblem ist die Ermittlung der funktionalen Zusammenhänge zwischen Ausbringungsmenge als abhängige und Einsatzmengen (Produktionsfaktoren) als unabhängige Variablen, also der sog. Produktionsfunktion, bei einem bestimmten Fertigungsverfahren (Ertragsgesetz). Die Produktionsfunktion und die daraus abgeleitete Kostenfunktion werden zur Lösung von Optimierungsproblemen herangezogen, z. B. zur Ermittlung der Minimalkostenkombination. Neben mikroökonomischen Produktionsfunktionen für Einzelwirtschaften sucht man auch für die gesamte Volkswirtschaft eine makroökonomische Produktionsfunktion als Beziehung zwischen Ausbringung einerseits und Arbeits- und Kapitaleinsatz andererseits zu ermitteln. Hierfür stehen zwei Grundmodelle zur Verfügung, die Leontief-Produktionsfunktion mit starren Einsatzverhältnissen der Produktionsfaktoren und die Cobb-Douglas-Produktionsfunktion, bei der davon ausgegangen wird, dass Kapital und Arbeit gegeneinander austauschbar sind.
Wissenschaft

Portrait eines Außenseiters

Jenseits von Pluto gibt es urtümliche Fels- und Eisbrocken wie sonst nirgendwo im Sonnensystem. Die Raumsonde New Horizons hat erstmals einen davon aus der Nähe inspiziert. von THORSTEN DAMBECK Am Neujahrstag 2019 passierte die Raumsonde New Horizons in 3538 Kilometer Minimalabstand ein seltsames Objekt namens Arrokoth. In einer...

Kuhzitze, Kalb, Kuh
Wissenschaft

Die Nano-Zitze

Nanostrukturiertes Wolframsemikarbid wird breiter, wenn man es in die Länge zieht. Das ist vielversprechend für die Entwicklung neuartiger Sensoren, etwa für den Einsatz in der Luftfahrt. von DIRK EIDEMÜLLER Sogenannte auxetische Materialien gehören zu den Sonderlingen in der Materialwissenschaft: Wenn man sie in die Länge zieht...

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