Lexikon
Ertragsgesetz
Volkswirtschaft
von A. R. J. Turgot zuerst beschriebene Beziehung zwischen der Änderung der Einsatzmenge eines Produktionsfaktors und der Änderung des Produktionsergebnisses: Wird bei gleichbleibendem Einsatz der übrigen Produktionsmittel (z. B. Ackerfläche, Maschinenpark) die Einsatzmenge eines Faktors (z. B. Arbeit) vermehrt, so nimmt der Grenzertrag, d. h. der Ertragszuwachs, den die zusätzlich eingesetzte Faktoreinheit (z. B. zusätzliche Arbeitsstunde) bewirkt, zunächst an Größe zu, doch schließlich ab (Gesetz des abnehmenden Ertragszuwachses).
Wissenschaft
Dunkle Dimensionen
An der Universität von Washington haben Physiker begonnen, ein gefeiertes Gesetz von Isaac Newton höchst genau unter die experimentelle Lupe zu nehmen. Gemeint ist der Vorschlag des Engländers, dass die Kraft zwischen zwei massiven Körpern von ihrem Abstand abhängt. In mathematischer Präzision lässt das Gravitationsgesetz die...
Wissenschaft
Hölzerne Riesen
Windkraftanlagen aus Holz galten lange Zeit als nicht realisierbar. Doch nun setzt ein Umdenken ein, denn der natürliche Baustoff bietet strukturelle und auch ökonomische Vorteile. von JAN BERNDORFF Die Windenergiebranche steckt in einem Dilemma. Sie soll ein wichtiger Eckpfeiler der Energiewende sein und klimaschonend „grünen“...