Lexikon
Ertragsgesetz
Volkswirtschaft
von A. R. J. Turgot zuerst beschriebene Beziehung zwischen der Änderung der Einsatzmenge eines Produktionsfaktors und der Änderung des Produktionsergebnisses: Wird bei gleichbleibendem Einsatz der übrigen Produktionsmittel (z. B. Ackerfläche, Maschinenpark) die Einsatzmenge eines Faktors (z. B. Arbeit) vermehrt, so nimmt der Grenzertrag, d. h. der Ertragszuwachs, den die zusätzlich eingesetzte Faktoreinheit (z. B. zusätzliche Arbeitsstunde) bewirkt, zunächst an Größe zu, doch schließlich ab (Gesetz des abnehmenden Ertragszuwachses).
Wissenschaft
Gehirn aus der Petrischale
In der Hirnforschung gibt es ein molekulares Werkzeug, mit dem Forschende zumindest Teile der Entwicklung des Gehirns verfolgen können. Sie überwinden immer mehr Schwächen dieser Organoide. von RAINER KURLEMANN Das Gehirn eines Embryos ist ein empfindliches Organ. Die Wissenschaft kann es nicht untersuchen, weil die Forschung dem...
Wissenschaft
Fidschi-Leguane stellen Fernreise-Rekord auf
Damit eine neu entstandene Insel besiedelt werden kann, müssen ihre zukünftigen Bewohner in der Regel über Luft und Wasser anreisen. Wie sich nun herausgestellt hat, sind die Fidschi-Leguane dabei die absoluten Rekordhalter: Vor rund 34 Millionen Jahren sind die Vorfahren dieser Reptilien – in Nordamerika lebende Wüstenleguane –...