Lexikon
Kostentheorie
Begriff der Betriebswirtschaftslehre, der die Ergebnisse der Produktionstheorie verwendet und das gewonnene Mengengerüst durch Bewertung der Produktionsfaktoren mit Preisen und Kosten in ein Wertgerüst transformiert: Mit Hilfe von Kostenmodellen und Kostenfunktionen werden der wertmäßige Faktoreinsatz (Input, Arbeitsleistung, Werkstoffe, Betriebsmittel u. a.) und die mengenmäßige Produktionsausbringung (Output) in Beziehung gebracht. Die Kostentheorie ist neben der Produktionstheorie Kernstück der Produktionswirtschaft und hat die Aufgabe, Kosteneinflussgrößen sichtbar zu machen, systematisch zu erfassen und ihre Auswirkungen aufzuzeigen. Im Hinblick auf die Auswahl einer kostenminimalen Produktion ist die Kostentheorie ein wichtiges Instrument für produktionswirtschaftliche Entscheidungen.
Wissenschaft
Feste Favoriten
Bislang sind Lithium-Ionen-Batterien die Arbeitspferde der Energiespeicherung. Doch diese leistungsfähigen Batterien haben auch handfeste Nachteile. Die sollen neue Technologien ausbügeln – allen voran Akkus mit einem festen Elektrolyt-Material. von RALF BUTSCHER Die Fachwelt geriet ins Staunen, als das chinesische Unternehmen...
Wissenschaft
Kontaktfreudiger Erdkern
Aus dem Kern unsere Planeten sickert langsam Material in den Erdmantel ein. Das lässt sich an der Zusammensetzung des Edelmetalls Ruthenium aus Vulkangestein ablesen. von DIRK EIDEMÜLLER Tief im Innern der Erde ruht eine gewaltige Kugel aus Eisen: der Erdkern. Er ist innen fest und in seinen äußeren Bereichen flüssig. Das ist aus...
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