Lexikon

Salonịki

Thessaloniki, Thessalonike
zweitgrößte Stadt Griechenlands, Hauptstadt der Verwaltungsregion Zentralmakedonien und des Verwaltungsbezirks Saloniki im Norden Griechenlands, 364 000 Einwohner (mit Vororten 800 000 Einwohner); griechisch-orthodoxer Erzbischofssitz; zwei Universitäten (gegründet 1925 und 1991); Europäisches Zentrum für die Förderung der Berufsbildung, Europäische Agentur für den Wiederaufbau; Museen; Bauwerke aus altchristlicher, byzantinischer und nachbyzantinischer Zeit (Weltkulturerbe seit 1988): Sophienkirche (6. Jahrhundert), Demetriusbasilika (6. Jahrhundert), Apostelkirche (8. Jahrhundert); Zitadelle, Weißer Turm als Wahrzeichen der Stadt; nach Athen der bedeutendste Industriestandort Griechenlands: Nahrungsmittel-, Tabak-, Metall verarbeitende, Textil-, Möbel-, Baustoff- und chemische Industrie, Maschinen-, Geräte- und Fahrzeugbau, Erdölraffinerie; wichtiger Handelsplatz in Südosteuropa, Messestadt; zweitgrößter Hafen Griechenlands, internationaler Flughafen. – Saloniki war 1997 Kulturstadt Europas.
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