Wissensbibliothek
Wie verläuft eine Zangenentbindung?
Die vaginale Entbindung mithilfe der geburtshilflichen Zange (Forzepsextraktion) wird normalerweise unter einer regionalen Betäubung (Periduralanästhesie) durchgeführt. Bei dieser Methode kommen verschiedene Geburtszangen zum Einsatz. Bei dem Eingriff werden beide Zangenblätter vorsichtig um den Kopf des Kindes gelegt. Zeitgleich mit einer Wehe wird behutsamer Zug ausgeübt und der Kopf des Kindes langsam durch den Geburtskanal nach unten gezogen. Sobald der Kopf den Damm erreicht, wird ein Dammschnitt durchgeführt und der Kopf des Kindes geboren. Die Zangen werden entfernt und der Körper des Kindes gleitet wie bei einer normalen Geburt heraus. Nach diesem Eingriff werden sowohl das Neugeborene als auch die Mutter gründlich auf möglicherweise entstandene Verletzungen hin untersucht. Gründe für eine Zangengeburt sind fetaler Sauerstoffmangel, eine stark verzögerte Austreibungsphase oder große Erschöpfung der Gebärenden.
Herzproblemen im All auf der Spur
Warum beeinträchtigen Weltraumflüge die Herzgesundheit und wie könnte man diesem Problem gegensteuern? Zur Erforschung dieses für die bemannte Raumfahrt wichtigen Themas haben Forschende nun ein neues Verfahren eingesetzt: Sie haben eine „Herz-auf-einem-Chip”-Plattform auf die Internationale Raumstation geschickt, die eine...
»Wir werden an Grenzen stoßen«
Müssen wir auch in Deutschland vor dem Wasser zurückweichen? Langfristig schon, glaubt Michael Kleyer. Der emeritierte Professor für Naturschutz und Landschafts planung von der Universität Oldenburg beschäftigt sich seit Langem mit der Klimaanpassung von Küsten. Das Gespräch führte STEVE PRZYBILLA Professor Kleyer, wie gefährdet...