Wissensbibliothek

Wie verläuft eine Zangenentbindung?

Die vaginale Entbindung mithilfe der geburtshilflichen Zange (Forzepsextraktion) wird normalerweise unter einer regionalen Betäubung (Periduralanästhesie) durchgeführt. Bei dieser Methode kommen verschiedene Geburtszangen zum Einsatz. Bei dem Eingriff werden beide Zangenblätter vorsichtig um den Kopf des Kindes gelegt. Zeitgleich mit einer Wehe wird behutsamer Zug ausgeübt und der Kopf des Kindes langsam durch den Geburtskanal nach unten gezogen. Sobald der Kopf den Damm erreicht, wird ein Dammschnitt durchgeführt und der Kopf des Kindes geboren. Die Zangen werden entfernt und der Körper des Kindes gleitet wie bei einer normalen Geburt heraus. Nach diesem Eingriff werden sowohl das Neugeborene als auch die Mutter gründlich auf möglicherweise entstandene Verletzungen hin untersucht. Gründe für eine Zangengeburt sind fetaler Sauerstoffmangel, eine stark verzögerte Austreibungsphase oder große Erschöpfung der Gebärenden.

Nahaufnahme von orangefarbener Plastikdose, aus der Schmerztabletten herausfallen
Wissenschaft

Neuartiges Schmerzmittel könnte Opioide ersetzen

Mediziner haben einen experimentellen Wirkstoff entwickelt, der Schmerzen besser lindert als Opioide – aber im Gegensatz zu diesen Schmerzmitteln nicht high und süchtig macht. Weil das SBI-810 genannte Medikament gezielt auf nur einen Rezeptor und einen Signalweg wirkt, verursacht es offenbar keine opioid-typischen Nebenwirkungen...

Plastikmüll, Umweltverschmutzung
Wissenschaft

Barrieren gegen die Plastikflut

Flüsse sind die Quelle des Plastikmülls in den Meeren. Hier muss man ansetzen, und erste erfolgreiche Projekte gibt es bereits.

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