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Was änderte sich nach der Reconquista für die jüdische Bevölkerung?
Nach dem Kampf gegen den Islam richtete sich nun der Blick auf die Juden. In Spanien hatte die christliche Reconquista schon im 12. Jahrhundert begonnen, ihren Abschluss fand sie im Jahr 1492 mit der Eroberung von Granada. Die Verfolgung und Vertreibung der Muslime war das Vorbild für die Behandlung der jüdischen Bewohner des Landes. Die meisten Juden zogen die Flucht einem Übertritt zum Christentum vor, und das erstarkende Osmanische Reich hatte eine große Anziehungskraft für die sephardischen Juden der Iberischen Halbinsel. Die Toleranz gegenüber den Minderheiten war nie groß, die Einschränkungen der Dhimma wurden lax gehandhabt. Viele Juden zogen deshalb nach Konstantinopel, Saloniki und in andere Küstenstädte, aber auch nach Palästina, das seit Anfang des 16. Jahrhunderts osmanisch geworden war. Die kleine Stadt Safed in Galiläa entwickelte sich zum neuen Zentrum des Judentums in der islamischen Welt. Besonders die kabbalistische Mystik erlebte hier ihre Blüte.
Das Jahrhundert der Gravitationslinsen
Was als angeblich nicht überprüfbare Spekulation begann, avancierte zu vielseitigen Werkzeugen der Astrophysik. von RÜDIGER VAAS Nicht alles ist bekanntlich so, wie es scheint. Dies gilt auch für das Universum. Tatsächlich steckt der bestirnte Himmel voller Illusionen. Doch trotz aller Irrungen und Wirrungen gelingt es Forschern...
Stille Sternentode
Schwere Sterne können zu einem Schwarzen Loch kollabieren, ohne sich durch eine Supernova-Explosion bemerkbar zu machen. Nun gibt es eine Methode, solche Ereignisse zu erforschen. von DIRK EIDEMÜLLER Schwarze Löcher gehören zu den erstaunlichsten Objekten im Universum. Gemäß der Allgemeinen Relativitätstheorie kann eine...