Wissensbibliothek

Was änderte sich nach der Reconquista für die jüdische Bevölkerung?

Nach dem Kampf gegen den Islam richtete sich nun der Blick auf die Juden. In Spanien hatte die christliche Reconquista schon im 12. Jahrhundert begonnen, ihren Abschluss fand sie im Jahr 1492 mit der Eroberung von Granada. Die Verfolgung und Vertreibung der Muslime war das Vorbild für die Behandlung der jüdischen Bewohner des Landes. Die meisten Juden zogen die Flucht einem Übertritt zum Christentum vor, und das erstarkende Osmanische Reich hatte eine große Anziehungskraft für die sephardischen Juden der Iberischen Halbinsel. Die Toleranz gegenüber den Minderheiten war nie groß, die Einschränkungen der Dhimma wurden lax gehandhabt. Viele Juden zogen deshalb nach Konstantinopel, Saloniki und in andere Küstenstädte, aber auch nach Palästina, das seit Anfang des 16. Jahrhunderts osmanisch geworden war. Die kleine Stadt Safed in Galiläa entwickelte sich zum neuen Zentrum des Judentums in der islamischen Welt. Besonders die kabbalistische Mystik erlebte hier ihre Blüte.

Wetterfrosch, Wetter
Wissenschaft

Der Wetterfrosch in uns

Kopfschmerzen und Müdigkeit infolge eines Wetterumschwungs: Ist das nur Einbildung – oder beeinflusst er tatsächlich das Wohlbefinden mancher Menschen? von JÜRGEN BRATER (Text) und RICARDO RIO RIBEIRO MARTINS (Illustrationen) Der Wetterbericht im Fernsehen hat es angekündigt: Mit Sonnenschein und angenehmen Wohlfühltemperaturen...

Blick auf Wolken über der Erde mit blauer Atmosphäre und Himmel im Hintergrund.
Wissenschaft

Unterwegs durch die Luft: Mikroben

Eine enorme Vielfalt winziger Lebewesen reist durch die Atmosphäre, findet neue Lebensräume und produziert dabei Wolken. Von THOMAS ZAUNER Früher Morgen und volle U-Bahn. Ein lautes Niesen von hinten. Schon zucken die übrigen Fahrgäste zusammen. Denn nicht erst seit der COVID-19-Pandemie ist uns allen bekannt, was das bedeutet:...

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