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LEXIKON

Samarknd

Samarqand
Stadt in Usbekistan, im Tal des Serawschan, 362 000 Einwohner; ehemalige Residenz Timurs mit dessen Grabstätten, der Nekropole Schah-i-Sinda (14./15. Jahrhundert), der Bibi-Chanum-Moschee (15. Jahrhundert), den Medresen Ulug-Beg, Tillja-Kari, Schir-Dor u. a. Baudenkmälern islamischer Kunst; Weltkulturerbe seit 2001; Universität, Hochschulen für Landwirtschaft, Medizin, Architektur und Wirtschaft, alte Handelsmetropole; Textil- und Lederindustrie, Teppichknüpfereien, Fleisch- und Konservenfabriken, Maschinenbau u. a.; Verkehrsknotenpunkt an der Transkaspischen Bahn, Flugplatz.
Mongolen: Reiche und Feldzüge (13.-16. Jh.)
Mongolen: Reiche und Feldzüge
Gegründet im 5. Jahrhundert v.  Chr., in Antike (Maracanda) und Mittelalter bedeutender Verkehrsknotenpunkt an der Seidenstraße, 329 von Alexander dem Großen zerstört, 712 von den Arabern, 1220 von Tschingis Chan erobert; seit 1369 Sitz Timurs, islamisches Macht- und Kulturzentrum; 18681991 russisch bzw. sowjetisch.
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