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Wie setzte der Mongolenfürst seinen Eroberungszug fort?
Unter dem Vorwand, die islamischen Sultane seien zu nachsichtig mit ihren hinduistischen Untertanen, brach Timur 1398 in Indien ein und wütete dort mordend und brandschatzend, so dass Zeitgenossen über Berge von Massakrierten berichteten. Die Armee des Sultans Mahmud Tughluq wurde vernichtet, die Hauptstadt Delhi vollkommen zerstört – ein Jahrhundert lang lag die Stadt in Ruinen. Als Zeichen seines Sieges ließ Timur in Samarkand die berühmte Moschee errichten. Sein letzter großer Feldzug führte ihn gegen die Mamelucken, Damaskus wurde geplündert, Bagdad 1401 erneut erobert. Ein Jahr später unterlag Sultan Bayazid bei Ankara und Smyrna wurde eingenommen. 1404 kehrte Timur schießlich nach Samarkand zurück, wo er Vorbereitungen zur Eroberung Chinas treffen wollte. Bereits auf dem Feldzug erkrankte er und starb 1405 in Chimkent, im heutigen Kasachstan. Er wurde einbalsamiert und in einem Ebenholzsarg in seinem Grabmal Gure Amir bestattet. Von ihm ging die Dynastie der Timuriden aus, die sich noch ein Jahrhundert lang hielt. Einer seiner Nachfahren, Babur, begründete 1526 die indische Mogul-Dynastie.
Konserviert und archiviert
In der Umweltprobenbank des Bundes lagern Hunderttausende Ampullen, gefüllt mit Blut und Urin. Damit können Experten untersuchen, welche Schadstoffe in den menschlichen Körper gelangen. von FLORIAN STURM (Text) und ESTHER HORVATH (Fotos) An einem Waldrand, rund 15 Autominuten von Münster entfernt, steht Dominik Lermen vor einer...
Inmitten von reichlich Sauerstoff erstickt
Wie bereits kleinste Mengen Kohlenmonoxid unser Atmungssystem sabotieren, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Wir alle müssen unser Leben lang atmen, Tag und Nacht, ohne Unterbrechung. Nur so bekommen wir genügend Sauerstoff in die Lungen, der dann mit dem Blutstrom zu den vielen Billionen Zellen unseres Körpers befördert wird. Dort...