Gesundheit A-Z
Anaphylaxie
eine bestimmte Form einer allergischen Überempfindlichkeitsreaktion, die besonders rasch und ausgeprägt verläuft: Die Betroffenen entwickeln Rötung, Schwellung und Juckreiz der Haut, Atemnot und Blutdruckabfall. Es kommt evtl. zu einem anaphylaktischen Schock, der unbehandelt tödlich enden kann. Die auslösenden Antigene sind Medikamente, körperfremde Substanzen wie etwa Insektengifte u. a. Diese Antigene führen zur Bildung von spezifischen Antikörpern vom Typ IgE, die sich an bestimmte Bindungsstellen von sog. Mastzellen anlagern. Diese setzen daraufhin Substanzen frei (vor allem das Histamin), die die allergische Reaktion auslösen. Eine Anaphylaxie ist ein medizinischer Notfall, die betroffenen Patienten müssen sofort behandelt werden, u. a. mit kreislaufstützenden und antiallergischen Medikamenten. Auch Allergie.
Wissenschaft
Körperabwehr gegen Krebs
Immuntherapien sind die neue tragende Säule der Krebsmedizin. Bei manchen Patienten vollbringen sie wahre Wunder, bei anderen verfehlen sie ihre Wirkung. Warum? von SUSANNE DONNER Bei der Vorstellung kann einem mulmig zumute werden: Tag für Tag entstehen in jedem von uns Krebszellen. „Hundertfach. Es ist etwas ganz Normales“,...
Wissenschaft
Mensch veränderte Atmosphäre schon im 19. Jahrhundert
Durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe setzen wir Menschen große Mengen an Treibhausgasen frei und verändern dadurch das weltweite Klima. Doch ab wann hatten diese Emissionen erstmals messbare Einflüsse auf das Klimasystem? Dieser Frage haben sich Forschende nun mithilfe einer Modellsimulation genähert. Hätten die Menschen...