Gesundheit A-Z
Anaphylaxie
eine bestimmte Form einer allergischen Überempfindlichkeitsreaktion, die besonders rasch und ausgeprägt verläuft: Die Betroffenen entwickeln Rötung, Schwellung und Juckreiz der Haut, Atemnot und Blutdruckabfall. Es kommt evtl. zu einem anaphylaktischen Schock, der unbehandelt tödlich enden kann. Die auslösenden Antigene sind Medikamente, körperfremde Substanzen wie etwa Insektengifte u. a. Diese Antigene führen zur Bildung von spezifischen Antikörpern vom Typ IgE, die sich an bestimmte Bindungsstellen von sog. Mastzellen anlagern. Diese setzen daraufhin Substanzen frei (vor allem das Histamin), die die allergische Reaktion auslösen. Eine Anaphylaxie ist ein medizinischer Notfall, die betroffenen Patienten müssen sofort behandelt werden, u. a. mit kreislaufstützenden und antiallergischen Medikamenten. Auch Allergie.
Wissenschaft
Energiekrise im Gehirn
Ablagerungen des Amyloid-Proteins im Gehirn sind charakteristisch für die Alzheimer-Erkrankung. Es mehren sich Hinweise, dass außerdem die Mitochondrien, also die Energieversorger unserer Zellen, eine bedeutende Rolle im Krankheitsverlauf spielen. von CINDY HEMPP Es ist der 3. November 1906, als Alois Alzheimer bei der 37....
Wissenschaft
Ein unvergängliches Erbe
Kunststoffe, Mikroelektronik und chemische Zusatzstoffe haben die Herstellung vieler nützlicher neuer Produkte ermöglicht. Doch nun stellt der Umgang mit ihren langlebigen Überbleibseln eine enorme Herausforderung dar. Von Carolin Sage Ende 2020 veröffentlichte ein israelisches Forschungsteam eine Studie, die für große...