Gesundheit A-Z
Anaphylaxie
eine bestimmte Form einer allergischen Überempfindlichkeitsreaktion, die besonders rasch und ausgeprägt verläuft: Die Betroffenen entwickeln Rötung, Schwellung und Juckreiz der Haut, Atemnot und Blutdruckabfall. Es kommt evtl. zu einem anaphylaktischen Schock, der unbehandelt tödlich enden kann. Die auslösenden Antigene sind Medikamente, körperfremde Substanzen wie etwa Insektengifte u. a. Diese Antigene führen zur Bildung von spezifischen Antikörpern vom Typ IgE, die sich an bestimmte Bindungsstellen von sog. Mastzellen anlagern. Diese setzen daraufhin Substanzen frei (vor allem das Histamin), die die allergische Reaktion auslösen. Eine Anaphylaxie ist ein medizinischer Notfall, die betroffenen Patienten müssen sofort behandelt werden, u. a. mit kreislaufstützenden und antiallergischen Medikamenten. Auch Allergie.
Wissenschaft
Genetische Geschichte der Auerochsen entschlüsselt
Die heute ausgestorben Auerochsen gelten als Schlüsselart der Ökosysteme im prähistorischen Eurasien und Nordafrika – und als Vorfahren heutiger Rinder. Nun haben Forschende die DNA von 38 dieser Tiere aus fast 50.000 Jahren analysiert. Demnach gab es vier verschiedene Abstammungslinien von Auerochsen, die sich in Abhängigkeit...
Wissenschaft
Proteine im Blut verraten Alter unseres Gehirns
Wie schnell wir altern, ist individuell unterschiedlich. Im Alter steigt jedoch bei uns allen das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz. Neurobiologen haben nun 13 Proteine in unserem Blut identifiziert, die mit der Alterung unseres Gehirns in Verbindung stehen. Im Laufe des Lebens verändern sich demnach die...