Lexikon

Sppho

[
zafo, auch zapfo
]
griechische Lyrikerin aus Mytilene auf Lesbos, um 600 v. Chr.; lebte 604590 in Sizilien; von ihren in äolischem Dialekt geschriebenen Hochzeitsliedern, Liebesliedern und Götterhymnen sind nur vier vollständig erhalten, andere Gedichte lediglich bruchstückhaft durch Zitate überliefert; versammelte einen Kreis junger Mädchen um sich, die sie im Dichten unterwies. Ihre Lebensgeschichte wurde romantisch ausgeschmückt (Liebe zu Phaon, Sturz vom Leukadischen Felsen); schon im Altertum wurde sie als 10. Muse gefeiert; nach ihr wurde die sapphische Strophe benannt.
Manche Babys müssen direkt nach der Geburt auf eine pädiatrische Intensivstation verlegt werden.
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Die Kindermedizin ließ die Lebenserwartung im letzten Jahrhundert enorm steigen. Heute steht sie vor neuen Herausforderungen. von SUSANNE DONNER Ich habe vierzehn Kinder großgezogen, und davon sind bloß sieben gestorben“, schrieb eine Frau 1912 in einem Brief an die Berliner Verwaltung. „Nur“ sieben Kinder, die sie verlor! Da...

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Wissenschaft

Flüchtige Dogmen

Warum werden in der Biologie immer wieder Dogmen aufgestellt – und meist auch wieder gebrochen? Schließlich kommt der Begriff „Dogma“ historisch aus Theologie und Philosophie und bezeichnet vornehmlich eine – meist „von oben“ – beschlossene oder gar verordnete grundsätzliche Lehraussage, deren Wahrheitsanspruch als unumstößlich...

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