Lexikon

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die; griechisch
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Ode (Kulturtabelle).sgm
Wichtige Autoren und Werke der Ode
AutorenWerke
Pindar (um 520 v. Chr. nach 446 v. Chr.) Pythische Oden
Horaz (65 v. Chr. 8 v. Chr.)Carmina (Buch I-III, 3023 v. Chr.; Buch IV um 13 v. Chr.)
Pierre de Ronsard (15251585)Die ersten vier Odenbücher (15501552)
Martin Opitz (15971639)Ich empfinde fast ein Grawen (1624)
Friedrich Gottlieb Klopstock (17241803)Der Zürchersee (1750); Die Frühlingsfeier (1759)
FriedrichHölderlin (17701843)Der Neckar; Die Heimat (1798); An die Parzen (1798); Abendphantasie (1799)
William Wordsworth (17701850)Ode on the Intimations of Immortality (1807)
Samuel Taylor Coleridge (17721834)Dejection (1802)
Percy Bysshe Shelley (17921822)To the Westwind (1820)
John Keats (17951821)To a Nightingale (1819); On a Grecian Urn (1820)
Paul Claudel (18681955)Fünf große Oden (1910)
lyrische Gattung, in der Antike jedes singbare Gedicht; seit dem 18. Jahrhundert Bezeichnung für ein feierlich erhabenes Gedicht mit strengem Strophenbau und meist vier reimlosen Versen. Die Odendichtung begann in der griechischen Antike (Alkaios, Sappho, Alkman, Pindar), Horaz führte sie in die römische Literatur ein. Die deutschsprachige Odendichtung begann im 17. Jahrhundert mit G. R. Weckherlin und M. Opitz, die teilweise auf französische Vorbilder zurückgriffen. Im 18. Jahrhundert wurde die Gattung von F. G. Klopstock nach horazischem Muster neu belebt, er und seine Nachfolger (L. H. C. Hölty, J. H. Voß, F. Hölderlin) sahen in der Ode die höchste lyrische Form, deren hymnischer Ton und freie Rhythmen dem angestrebten Ausdruck starker Empfindungen entgegenkam. Im 20. Jahrhundert griffen Autoren vereinzelt auf die Odenform zurück, etwa R. A. Schröder oder H. M. Enzensberger.
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