Lexikon
Schneegrenze
die untere Grenze der dauernden Schneebedeckung, in erster Linie abhängig von der geographischen Breite, der Niederschlagsmenge und der Exposition. In polaren Gebieten liegt sie in Meeresniveau, zum Äquator hin nimmt sie an Höhe zu. Da auch die Niederschlagsmenge eine wesentliche Rolle spielt, liegt die Schneegrenze nicht am Äquator am höchsten, sondern in Trockengebieten der Subtropen. Man unterscheidet: 1. die temporäre Schneegrenze; sie verändert ihre Höhenlage mit dem Wechsel der Jahreszeiten. – 2. die orographische Schneegrenze; sie wird stark beeinflusst durch die Geländegestaltung, ist schwer festzulegen und umfasst noch die großen Schneeflecken. – 3. die wirkliche Schneegrenze, die Linie der höchsten Lage der temporären Schneegrenze – 4. die klimatische Schneegrenze, eine theoretisch bestimmte Grenze; man ermittelt sie, um vergleichbare Werte zu erhalten, indem man den Höhengrenzwert berechnet, von dem an die in einem bestimmten Gebiet fallende Schneemenge auf ebener Unterlage im Jahresdurchschnitt bei entsprechender Durchschnittstemperatur nicht mehr aufgezehrt wird.
Wissenschaft
Schwere Geburt auch bei Schimpansen
Nicht nur wir Menschen haben es bei der Geburt schwer: Auch bei Schimpansen ist der Geburtskanal enger als bisher angenommen. Das zeigt eine Studie anhand dreidimensionaler Modelle der Beckenanatomie bei Schimpansen und Menschen. Bisher ging man davon aus, dass die schwere Geburt bei Menschen vor allem durch unseren aufrechten...
Wissenschaft
Das Universum in der Wurmkiste
Hatten Sie schon mal das Vergnügen mit einem Schleimpilz? Nein, das ist ausnahmsweise nicht sarkastisch gemeint. Ein Schleimpilz ist keine ungustiöse und unangenehme Erkrankung der Schleimhäute, sondern eine faszinierende Kreatur, die eigentlich sehr schön anzusehen ist. Tatsächlich handelt es sich bei einem Schleimpilz auch gar...