Lexikon
Schnee
Schnee
Schnee
Schneekristalle
© wissenmedia/Rita Reiser
fester Niederschlag, entsteht in den Wolken zum einen dadurch, dass die an Eiskeimen gebildeten Wassertröpfchen gefrieren, wenn sie in Temperaturbereiche unter 0 °C gelangen, aber auch durch Sublimation an Eiskeimen, d.h. durch den direkten Übergang des Wasserdampfes in die Eisphase. Die Schneekristalle haben eine hexagonale (sechseckige) Grundform; je nach der Temperatur, bei der Schnee entsteht, tritt er in Gestalt von Schneesternen, von Eisnadeln oder von Plättchen auf. Die Dichte frisch gefallenen Schnees liegt meist bei 0,1 g/cm3 und wächst in kurzer Zeit bis 0,3, später bis nahe an 0,9 g/cm3 (Firnbildung). Schneeflocken können einen Durchmesser von einigen Zentimetern haben, die Fallgeschwindigkeit beträgt 1–2 m/s. Wird gefallener Schnee nochmals durch Wind aufgewirbelt, so kommt es zu Schneefegen (in geringer Höhe am Boden) oder Schneetreiben (mit starker Sichtbehinderung). Die Schneeschmelze bei Eintritt warmen Wetters ist von größter Bedeutung für die Speisung der Flüsse. Die Höhe der Schneedecke wird mit dem Schneepegel gemessen (Maßstab aus Messing mit Zentimetereinteilung, Nullpunkt berührt den Erdboden). Schneegrenze.
Wissenschaft
Tierische Auszeit
Wenn Lebensbedingungen zu schlecht werden, treten manche Tiere die Flucht nach innen an und fahren ihren Stoffwechsel herunter. Auf den Spuren einer tierischen Superkraft. von RALF STORK Die Evolution hat viele Wege gefunden, wie Tiere die Herausforderungen des Winters meistern. Manche setzen auf eine Fettschicht und ein gut...
Wissenschaft
Sichere Depots für Wasserstoff
Wasserstoff, der etwa mit Solarstrom produziert wurde, über längere Zeit aufzubewahren, ist eine Herausforderung. Möglichkeiten dazu bieten Hohlräume in unterirdischen Salzstöcken – oder Eisenerz. von CHRISTIAN BERNHART(Eisenspeicher) und RALF BUTSCHER Am 9. Mai 2025 war es soweit: Auf einem Gelände bei Etzel, einem Teilort der...