Lexikon
Sexuạlhormone
Hormone der Gonaden, die auf Anregung der gonadotropen Hormone des Hypophysenvorderlappens entstehen. Die Sexualhormone bewirken die volle Ausbildung der Gonaden und die Prägung der sekundären Geschlechtsmerkmale. Weibliche Sexualhormone sind die Oestrogene: das Oestron, das Oestradiol (das wirksamste) und das Oestriol; sie regeln den Genitalzyklus. Im Gelbkörper und während der Schwangerschaft in der Plazenta wird das Progesteron gebildet, das für den normalen Schwangerschaftsablauf sorgt. Das wichtigste der männlichen Sexualhormone ist das Testosteron. Androgene Hormone entstehen außerdem in beiden Geschlechtern in der Nebennierenrinde und in bestimmten Tumoren des Ovars. Chemisch sind die Sexualhormone Steroide.
Wissenschaft
Wie die Städte leiser werden
Die Lärmbelastung in Städten kostet ihre Bewohner Lebenszeit. Doch weltweit tüfteln Forscher an unterschiedlichen Lösungen gegen den Krach. von MARTIN ANGLER Die Rue D’Avron ist eine von vielen Nebenstraßen in der Pariser Innenstadt, nur einen Steinwurf vom berühmten Père-Lachaise-Friedhof entfernt, auf dem Édith Piaf und Jim...
Wissenschaft
Die Unlust zum Datenteilen
Was treibt den wissenschaftlichen Fortschritt an? Alles Mögliche könnte man hier nennen: Neugier, einen offenen Geist, auch harte Arbeit. Doch nehmen wir es mal ganz pragmatisch: Zumindest in den Naturwissenschaften mit ihren Hochdurchsatz-Methoden sind es heutzutage vor allem die Daten, die sie immer weiter voranbringen. Nicht...