Lexikon

Sexulhormone

Hormone der Gonaden, die auf Anregung der gonadotropen Hormone des Hypophysenvorderlappens entstehen. Die Sexualhormone bewirken die volle Ausbildung der Gonaden und die Prägung der sekundären Geschlechtsmerkmale. Weibliche Sexualhormone sind die Oestrogene: das Oestron, das Oestradiol (das wirksamste) und das Oestriol; sie regeln den Genitalzyklus. Im Gelbkörper und während der Schwangerschaft in der Plazenta wird das Progesteron gebildet, das für den normalen Schwangerschaftsablauf sorgt. Das wichtigste der männlichen Sexualhormone ist das Testosteron. Androgene Hormone entstehen außerdem in beiden Geschlechtern in der Nebennierenrinde und in bestimmten Tumoren des Ovars. Chemisch sind die Sexualhormone Steroide.
Satellitenbild von saisonaler Auenlandschaft mit historischen, in den Boden gegrabenen Fischwehren im untersuchten Naturschutzgebiet CTWS in Belize
Wissenschaft

Fischfang als Wegbereiter für die Maya?

In Mittelamerika lebten schon vor tausenden Jahren Jäger und Sammler. Offenbar waren diese Menschen auch versierte Fischer, wie ein neuer Fund nun nahelegt. In einem artenreichen Feuchtgebiet in Belize haben Anthropologen Überreste eines ausgedehnten Grabensystems entdeckt, das bereits vor rund 4000 Jahren dem Fischfang diente....

Wissenschaft

Die Blumen der Arktis

Arktische Pflanzen haben beeindruckende Strategien entwickelt, um unter extremen Bedingungen zu überleben – und sie verändern sich weiter, als Reaktion auf ein wärmeres Klima. von MARLENA ABRIL WEGNER Weiße, endlose Landschaften aus Eis und Schnee, gefrorene Meere – eine kalte Wüste. Das ist das Bild, das viele Menschen mit der...

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