Lexikon
Sexuạlhormone
Hormone der Gonaden, die auf Anregung der gonadotropen Hormone des Hypophysenvorderlappens entstehen. Die Sexualhormone bewirken die volle Ausbildung der Gonaden und die Prägung der sekundären Geschlechtsmerkmale. Weibliche Sexualhormone sind die Oestrogene: das Oestron, das Oestradiol (das wirksamste) und das Oestriol; sie regeln den Genitalzyklus. Im Gelbkörper und während der Schwangerschaft in der Plazenta wird das Progesteron gebildet, das für den normalen Schwangerschaftsablauf sorgt. Das wichtigste der männlichen Sexualhormone ist das Testosteron. Androgene Hormone entstehen außerdem in beiden Geschlechtern in der Nebennierenrinde und in bestimmten Tumoren des Ovars. Chemisch sind die Sexualhormone Steroide.
Wissenschaft
Dauerläufer Mensch
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Wissenschaft
Vom Nutzen der Roten Königin
Ist eine Theorie wahr, wenn sie Prognosen liefert, die sich als korrekt erweisen? In der Wissenschaft gibt es diese Art Wahrheit nicht. Das Problem: Theorien basieren auf allgemeinen Aussagen – und diese lassen sich nicht durch Einzelbeispiele verifizieren. Egal auf wie viele Einzelbeobachtungen man allgemeine Aussagen stützt,...