Lexikon

Hoden

[
der
]
Testikel; Testis; Orchis
die männliche Keimdrüse, Bildungsstätte der männlichen Keimzellen (Samenzellen, Spermatozoen; Geschlechtsorgane). – Die paarigen Hoden des Menschen liegen (wie bei vielen Säugetieren) außerhalb der Leibeshöhle im Hodensack (Scrotum), in den sie beim Menschen im neunten Fetalmonat, bei vielen Säugern auch wiederholt, einwandern (Hodenwanderung, Descensus testiculorum). Die eiförmigen Hoden bilden die Samenzellen und geben sie in Samenkanälchen ab, die sich zu etwa einem Dutzend größerer Ausführungsgänge vereinigen und durch den Nebenhoden (Epididymis) in den Samenstrang einmünden. Die Samenstränge beider Seiten münden in die Harnröhre. Außer Samenzellen produziert der Hoden als Inkretdrüse auch männliche Sexualhormone.
Beckenorgane: Mann
männlichen Beckenorgane
Seitenansicht der inneren und äußeren männlichen Geschlechtsorgane
Gehirn
Wissenschaft

Auf der Stresswelle

  Was mit wenigen Hormonmolekülen im Hypothalamus beginnt, vervielfacht sich zu einer Cortisol-Flut, die unseren Körper überschwemmt. von SIGRID MÄRZ Mit gerade einmal vier Gramm ist der Hypothalamus ein Leichtgewicht, vor allem im Vergleich zum Gehirn insgesamt, das es auf etwa 1,4 Kilogramm bringt. Und dennoch enthält dieser...

Hossenfelder_Quanten.jpg
Wissenschaft

Geoengineering wird kommen!

Der wissenschaftliche Fortschritt ist schwer zu prognostizieren. Menschliches Verhalten vorherzusagen ist im Vergleich dazu viel einfacher – behaupte ich. Und deshalb werde ich heute eine große und kühne Prophezeiung wagen: Die Ära des Geoengineering wird kommen. Die Menschheit wird sich also schon bald mit technischen Maßnahmen...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon