Lexikon

Hoden

[
der
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Testikel; Testis; Orchis
die männliche Keimdrüse, Bildungsstätte der männlichen Keimzellen (Samenzellen, Spermatozoen; Geschlechtsorgane). Die paarigen Hoden des Menschen liegen (wie bei vielen Säugetieren) außerhalb der Leibeshöhle im Hodensack (Scrotum), in den sie beim Menschen im neunten Fetalmonat, bei vielen Säugern auch wiederholt, einwandern (Hodenwanderung, Descensus testiculorum). Die eiförmigen Hoden bilden die Samenzellen und geben sie in Samenkanälchen ab, die sich zu etwa einem Dutzend größerer Ausführungsgänge vereinigen und durch den Nebenhoden (Epididymis) in den Samenstrang einmünden. Die Samenstränge beider Seiten münden in die Harnröhre. Außer Samenzellen produziert der Hoden als Inkretdrüse auch männliche Sexualhormone.
Beckenorgane: Mann
männlichen Beckenorgane
Seitenansicht der inneren und äußeren männlichen Geschlechtsorgane
Stempel mit umgedrehtem Text und blauer Markierung, daneben schwarzer Stempel mit aufgedrucktem Text.
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