Lexikon

Hoden

[
der
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Testikel; Testis; Orchis
die männliche Keimdrüse, Bildungsstätte der männlichen Keimzellen (Samenzellen, Spermatozoen; Geschlechtsorgane). Die paarigen Hoden des Menschen liegen (wie bei vielen Säugetieren) außerhalb der Leibeshöhle im Hodensack (Scrotum), in den sie beim Menschen im neunten Fetalmonat, bei vielen Säugern auch wiederholt, einwandern (Hodenwanderung, Descensus testiculorum). Die eiförmigen Hoden bilden die Samenzellen und geben sie in Samenkanälchen ab, die sich zu etwa einem Dutzend größerer Ausführungsgänge vereinigen und durch den Nebenhoden (Epididymis) in den Samenstrang einmünden. Die Samenstränge beider Seiten münden in die Harnröhre. Außer Samenzellen produziert der Hoden als Inkretdrüse auch männliche Sexualhormone.
Beckenorgane: Mann
männlichen Beckenorgane
Seitenansicht der inneren und äußeren männlichen Geschlechtsorgane
Kulturschale mit dem Vibrio cholerae-Stamm, der für den jüngsten Ausbruch in Mayotte im Jahr 2024 verantwortlich ist.
Wissenschaft

Gefahr durch multiresistenten Cholera-Erreger steigt

In einigen Ländern kursierte in den letzten Monaten und Jahren vermehrt ein Bakterienstamm des Cholera-Erregers, der gegen gleich mehrere Antibiotika resistent ist. Vom Jemen aus breitete sich der Erreger bis in den Libanon und mehrere afrikanische Länder aus, wie Mediziner nun rekonstruiert haben. Das birgt die Gefahr, dass das...

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Wissenschaft

Auch Makaken können Rhythmusgefühl entwickeln

Menschen können den Rhythmus einer Musik wahrnehmen und sich dazu im Takt bewegen. Doch diese Fähigkeit ist nicht auf Menschen und andere Tierarten mit Sprachtalent beschränkt, wie Forschende nun überraschend herausgefunden haben. Demnach können auch Makaken zu einem Beat klatschen, sofern sie vorher entsprechend rhythmisch...

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