Lexikon

Silicne

[
lateinisch
]
Polysiloxane
Abkürzung Sl, polymere Verbindungen des Siliciums mit Kohlenwasserstoffen. Dabei sind die Siliciumatome über Sauerstoffatome miteinander verknüpft und an ihren restlichen Valenzen mit Kohlenwasserstoffgruppen (meist der Methylgruppe) verbunden.
Die z. T. anorganische, z. T. organische Natur der Silicone ist auch in ihrem physikalischen Verhalten bemerkbar; sie haben ähnliche Eigenschaften wie die rein organischen Kunststoffe, sind aber hitzebeständiger. Die meisten Silicone sind Wasser abstoßend, elektrische Isolatoren, beständig gegen Oxidationsmittel und Säuren, nicht gesundheitsschädlich.

Herstellung

Zur Herstellung wird aus Quarz und Kohle gewonnenes Silicium mit Kupfer und Methylchlorid zu Chlorsilanen, z. B. (CH3)2SiCl2, umgesetzt, die mit Wasser hydrolysiert und dann kondensiert bzw. polymerisiert werden. Je nach den Herstellungsbedingungen werden Siliconharze, Siliconkautschuk oder Siliconöle gewonnen.
Oligodendrozyt
Wissenschaft

Wie Stützzellen im Gehirn Alzheimer fördern

Bei der Alzheimer-Demenz lagern sich im Gehirn Plaques aus fehlgefalteten Amyloid-Beta-Proteinen ab. Eine Studie zeigt nun, dass das schädliche Protein nicht nur von Nervenzellen produziert wird, sondern auch von sogenannten Oligodendrozyten, die zum Stützgewebe im Gehirn gehören. In Versuchen mit Mäusen genügte eine selektive...

Kelten
Wissenschaft

Starken Keltinnen auf der Spur

Wenn griechische und römische Gelehrte über Kelten schreiben, betonen sie das ihnen eigenartig erscheinende Auftreten der Frauen. Historiker haben diesen antiken Quellen lange misstraut. Doch genetische Analysen untermauern nun deren Glaubwürdigkeit. von DAVID NEUHÄUSER Die Frauen Galliens gleichen den Männern nicht nur in ihrer...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon