Lexikon
Silicọne
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Polysiloxanelateinisch
]Abkürzung Sl, polymere Verbindungen des Siliciums mit Kohlenwasserstoffen. Dabei sind die Siliciumatome über Sauerstoffatome miteinander verknüpft und an ihren restlichen Valenzen mit Kohlenwasserstoffgruppen (meist der Methylgruppe) verbunden.
Die z. T. anorganische, z. T. organische Natur der Silicone ist auch in ihrem physikalischen Verhalten bemerkbar; sie haben ähnliche Eigenschaften wie die rein organischen Kunststoffe, sind aber hitzebeständiger. Die meisten Silicone sind Wasser abstoßend, elektrische Isolatoren, beständig gegen Oxidationsmittel und Säuren, nicht gesundheitsschädlich.
Herstellung
Zur Herstellung wird aus Quarz und Kohle gewonnenes Silicium mit Kupfer und Methylchlorid zu Chlorsilanen, z. B. (CH3)2SiCl2, umgesetzt, die mit Wasser hydrolysiert und dann kondensiert bzw. polymerisiert werden. Je nach den Herstellungsbedingungen werden Siliconharze, Siliconkautschuk oder Siliconöle gewonnen.
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