Lexikon
Skỵlla
Szyllain der griechischen Sage Tochter des Königs Nisos von Megara, die ihren Vater an den König Minos verriet, zur Strafe ans Steuer seines Schiffs gebunden wurde und sich in den Seevogel Ciris oder in ein Meerungeheuer verwandelte. Dieses wohnte in einer Felsenhöhle und schnappte nach jedem vorbeifahrenden Seefahrer, während gegenüber die Charybdis dreimal am Tag das Meerwasser einschlürfte und wieder hervorsprudelte; im Altertum lokalisiert in der Straße von Messina. – Zwischen Skylla u. Charybdis: „ausweglose Lage zwischen zwei Übeln“.
Wissenschaft
Auf den Geschmack gekommen
Ernährung hinterlässt Spuren – in den Zellen, im Stoffwechsel und in den Organen. Besonders in Schwangerschaft und früher Kindheit zählt jeder Bissen. Zu viel Zucker kann dauerhaft schaden. von CLAUDIA CHRISTINE WOLF Stellen Sie sich vor, Sie frühstücken Milchfisch-Congee, einen taiwanesischen Reisbrei mit Meeresfrüchten. Oder...
Wissenschaft
Der Mensch im Takt der Uhr
Die Geschichte der menschlichen Zeitmessung erzählt von technischen Unzulänglichkeiten und von teils schweren Unfällen, aber auch vom ständigen Streben nach immer mehr Genauigkeit. Von Rolf Heßbrügge Die genauesten Uhren Deutschlands ticken in Braunschweig, genauer gesagt in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB). Die...