Lexikon

Spinnerei

der dem Weben vorausgehende technische Vorgang der Fadenbildung, d. h. der Garnherstellung aus tierischen, pflanzlichen oder künstlichen Fasern; besteht zunächst in der Auflockerung, Reinigung und Ordnung der Fasern bis zu einem Faserband, das nach entsprechender Verfeinerung und Vergleichmäßigung entweder durch Handspinnen oder auf der Spinnmaschine (Vor- und Feinspinnmaschine) zu einem Faden verdreht (versponnen) wird. Mit Handspindel und Tretrad (Spinnrad) lässt sich in einem einzigen Arbeitsgang ein fester Faden bilden, bei der Maschinenspinnerei in verschiedenen Arbeitsfolgen. Zur Fadenbildung bei künstlichen Fasern: Chemiefasern. Die Handspindel wurde seit dem 15. Jahrhundert vom Spinnrad abgelöst; 1768 erfand R. Arkwright die Spinnmaschine, 1830 der Amerikaner Jenks die Ringspinnmaschine.
Wissenschaft

Wie die Erde ihren Mond bekam

Geophysiker untersuchen zwei enorme Gesteinsmassen tief im Erdinnern. Sie sind groß wie Kontinente und könnten Relikte der Kollision sein, bei der unser Mond entstand. von THORSTEN DAMBECK Nach den Mythen des antiken Griechenland herrschte vor den Göttern des Olymps ein anderes Göttergeschlecht. Bei diesen Riesen in...

Foto vom unteren Rand des Freskos
Wissenschaft

Islamisches Zelt über christlichem Altar

In einer Kirche im italienischen Ferrara hat eine Historikerin ein einzigartiges Fresko aus dem 13. Jahrhundert entdeckt. Das Wandbild in der Apsis zeigt ein kunstvoll gefertigtes islamisches Zelt aus bunten Stoffen, das wahrscheinlich sowohl auf dem Fresko als auch in der Realität als Vorhang für den Hochaltar der christlichen...

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