Lexikon

Sprechakt

konkrete Äußerung der Parole, kleinste Einheit der sprachlichen Kommunikation. Diese Sprachhandlungen folgen konventionalisierten Regeln (Norm). Sprechakte beschreiben diese Verhaltensweisen zwischen Sprecher und Hörer.
Ein Sprechakt besteht aus drei Teilakten: 1. lokutiver (lokutionärer) Akt: das Äußern der Laute und Verwendung der Wörter in einer bestimmten Bedeutung (propositionaler Gehalt); 2. illokutiver (illokutionärer) Akt: mit der Äußerung wird eine bestimmte Handlung vollzogen (Aussprechen einer Drohung, eines Wunsches usw.); 3. perlokutiver (perlokutionärer) Akt: mit der Sprachhandlung wird eine Wirkung auf den Hörer ausgeübt (er nimmt die Drohung ernst oder macht sich darüber lustig).
Die Untersuchung einzelner Sprechakte hat die Bedingungen ihres „Gelingens/Nichtgelingens“ erklärt. Besondere Bedeutung in der Sprechakttheorie haben die performativen Verben (Verben, die einen illokutiven Akt beinhalten, z. B. versprechen, drohen).
Wissenschaft

Das Dunkle nach der Aufklärung

Denn die einen sind im Dunkeln. Und die anderen sind im Licht. Und man siehet die im Lichte. Die im Dunkeln sieht man nicht.“ So verkündete es Bertolt Brecht in der Dreigroschenoper, in der es um das Elend des menschlichen Alltags ging. Ebenso lassen sich diese Zeilen aber auch auf die Philosophie der Aufklärung beziehen, […]...

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Wenn es beim Einschlafen ruckt und zuckt

Warum uns beim Einschlafen zuweilen die Glieder zucken, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Man legt sich abends ins Bett und freut sich auf eine erholsame Nacht. Die Augen fallen zu, langsam entschwinden die Gedanken. Doch wenn man schon fast eingeschlafen ist, geht plötzlich ein Zucken durch Arme, Beine oder den ganzen Körper, und...

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