Lexikon
Tachịsmus
[
taˈʃis-; französisch tache, „Fleck“
]Stilrichtung der modernen Malerei, die im Gefolge des surrealistischen Automatismus um 1950 in Paris entstand. Die Vertreter dieser „informellen Malerei“ lehnten jede bewusste Formgestaltung ab und bekannten sich zur Spontanität des Schaffensakts, zur Malerei als Ausdruck menschlicher Bewegungsrhythmen und Handlungsimpulse. Initiator war der deutsche Emigrant Wols. Hauptvertreter in Frankreich: R. Bissière, H. Hartung, G. Mathieu, P. Soulages, in Deutschland: E. W. Nay, E. Schumacher, H. Trier. Die nordische Cobra-Gruppe erstrebte eine ähnliche Verbindung von Expressionismus und Surrealismus. In den USA wurde die Bewegung als „abstrakter Expressionismus“ bekannt.
Wissenschaft
Das schwächere Geschlecht
Nein, in obigem Titel sind nicht die Frauen gemeint, sondern die Männer. Wer glaubt, die männliche Stärke könne durch einen Boxkampf bewiesen werden, weil er zeigt, dass die Herren mit dem Y-Chromosom im Schnitt besser zuschlagen können als ihr Gegenüber mit zwei X-Chromosomen, sollte dies besser nochmal überdenken. Meine...
Wissenschaft
Die Müllabfuhr im Kopf
Das zentrale Entsorgungssystem des Gehirns arbeitet vor allem im Schlaf. Forscher vermuten, dass durchwachte Nächte Demenz und andere neurodegenerative Erkrankungen begünstigen. von SUSANNE DONNER Mehr als 100 Jahre glaubten Fachleute, das Gehirn recycle seinen Abfall selbst. Während andere Organe von einem Lymphsystem durchzogen...