Lexikon
abstrạkter Expressionịsmus
besonders in den USA und in Frankreich nach dem 2. Weltkrieg entstandene Stilrichtung der Malerei, deren Schwerpunkte auf der Subjektivität und Spontaneität des Ausdrucks, auf der Autonomie des Materials und auf der ungegenständlichen Formgebung (es gibt nur vereinzelt Anklänge an figürliche Elemente) liegen. Der künstlerische Schaffensprozess ist zumeist geprägt von Schnelligkeit und freier Improvisation. Im abstrakten Expressionismus werden Varianten und Weiterentwicklungen der abstrakten Malerei wie Actionpainting, Tachismus und Color-field-painting zusammengefasst. Wichtigste Vertreter sind in den USA u. a. J. Pollock, W. de Kooning, R. Motherwell und M. Rothko, in Frankreich J.-M. Atlan, H. Hartung, G. Mathieu, J.-P. Riopelle und Wols.
Wissenschaft
Wie Geschlechtshormone das Immunsystem prägen
Frauen und Männer sind gegenüber zahlreichen Krankheiten unterschiedlich anfällig. Grund dafür ist, dass sich ihr Immunsystem unterscheidet. Unklar war allerdings, ob die Unterschiede vor allem genetisch bedingt sind oder durch die Geschlechtshormone verursacht werden. Nun zeigt eine Studie an Trans-Männern, dass deren...
Wissenschaft
Körperabwehr gegen Krebs
Immuntherapien sind die neue tragende Säule der Krebsmedizin. Bei manchen Patienten vollbringen sie wahre Wunder, bei anderen verfehlen sie ihre Wirkung. Warum? von SUSANNE DONNER Bei der Vorstellung kann einem mulmig zumute werden: Tag für Tag entstehen in jedem von uns Krebszellen. „Hundertfach. Es ist etwas ganz Normales“,...