Lexikon

Tagore

[
təˈgɔ:; englische Form des indischen Thakur
]
Tagore, Rabindranath
Rabindranath Tagore
Rabindranath, indischer (bengalischer) Dichter und Philosoph, * 6. 5. 1861 Calcutta,  7. 8. 1941 Santiniketan bei Bolpur, Westbengalen; stammte aus einer Brahmanenfamilie. Tagore trat als Vermittler zwischen Orient und Okzident auf. Er war Mitschöpfer der bengalischen Literatursprache; verfasste und vertonte 1911 die indische Nationalhymne. Bedeutend vor allem als Lyriker. Dramen: „Das Postamt“ 1912, deutsch 1918; „Der König der dunklen Kammer“ 1910, deutsch 1919; Roman: „Das Heim und die Welt“ 1916, deutsch 1920; „Meine Lebenserinnerungen“ 1912, deutsch 1923. Tagore erhielt 1913 den Nobelpreis für Literatur.
Turritopsis_dohrnii,_commonly_known_as_the_
Wissenschaft

Ein Leben, das niemals endet?

Einige Lebewesen haben clevere Mechanismen entwickelt, damit sie sehr alt werden. Die Lebenszeit des Menschen ist dagegen beschränkt. Trotzdem versucht er, die Tricks der Natur für ein längeres Leben zu nutzen. Von Rainer Kurlemann Niemand weiß, wann oder warum sich Turritopsis dohrnii für einen Neustart ihres Lebens entscheidet...

Wissenschaft

Spurensuche im Mondgestein

Nach jahrzehntelanger Pause untersuchen Kosmochemiker wieder frisches Gestein von der Mondoberfläche. Erstmals inspizieren sie auch Proben von der rätselhaften Rückseite des Erdtrabanten. von THORSTEN DAMBECK Wer ein Stück vom Mond haben will, muss es persönlich beim Eigentümer abholen. So im September 1969, als Hans Voshage, ein...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon