Lexikon
Tiefenpsychologie
eine um 1930 aufgekommene Sammelbezeichnung für verschiedene psychologische Forschungsrichtungen, die von der Psychoanalyse S. Freuds ausgehen und wie sie die bewussten seelischen Erlebnisse auf unbewusste, vorwiegend triebhafte und emotionale Regungen zurückführen, aber in vielen Punkten mehr oder weniger stark von ihr abweichen, z. B. bei C. G. Jung, der das menschliche Verhalten aus religiös-mystischer Sicht deutet; bei A. Adler, der die Ich-Zentrierung durch Entwicklung eines Gemeinschaftsgefühls zu überwinden hofft; bei V. Frankl, der die Existenzanalayse und Logotherapie in den Mittelpunkt rückt; bei K. Horney, die die Förderung sozialer und kultureller Aspekte für wesentlich hält.
Adler, Alfred
Alfred Adler
© Corbis/Bettmann/UPI
Wissenschaft
Unscharf, aber stabil
Wie Heisenbergs Unbestimmtheitsrelation die Quantenwelt erklärt. von RÜDIGER VAAS Es gibt auf der Welt echten Zufall – eine objektive Unbestimmtheit, nicht nur eine subjektive Unkenntnis“, bringt der Physiker Helmut Fink die vielleicht tiefgreifendste Schlussfolgerung aus der revolutionären Quantenphysik auf den Punkt. „...
Wissenschaft
Herrscher der Meere
Im Meer sind die Kleinsten die Größten. Die Grundlage allen Lebens im Meer ist das Plankton. Und der König der Meerestiere ist nicht der Weiße Hai. Von TIM SCHRÖDER Wer an Land als Tier dominiert, ist meist größer, schneller oder stärker. Im Meer ist das anders. Der wahre Herrscher der Ozeane ist das Phytoplankton – […]
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