Lexikon
Tụmormarker
[lateinisch + englisch]
Substanzen oder Veränderungen von Zellen, deren Auftreten oder erhöhte Konzentration in Körperflüssigkeiten (z. B. Blutserum, Urin) in Zusammenhang mit dem Vorhandensein und dem Verlauf von bösartigen Tumoren stehen. Tumorzellen stellen die teilweise sehr spezifischen Tumormarker entweder selbst her oder veranlassen andere Zellen dazu. Die Aussagekraft der Tumormarker ist jedoch begrenzt, da sie auch in einem gesunden Organismus oder bei Entzündungsvorgängen hergestellt werden. Der Nachweis von Tumormarkern dient vor allem der Verlaufskontrolle von Krebsbehandlungen (Operation, Chemotherapie). Krebs.
Wissenschaft
Blutvergießen an der Tollense
Knapp 30 Jahre ist es her, dass an den Ufern der Tollense im heutigen Mecklenburg-Vorpommern ein pfeildurchbohrter Knochen gefunden wurde. In der Folgezeit trugen die Archäologen Überreste von etwa 140 Menschen zusammen. Die Untersuchungen ergaben: Sie sind etwa 3.300 Jahre alt. Doch was damals im Tollensetal geschah, ist bis...
Wissenschaft
Der Sinn des Vergessens
Es ist lästig, sich an etwas nicht erinnern zu können. Aber dass wir nicht alles im Gedächtnis behalten, ist eine lebenswichtige Leistung des Gehirns. von rolf heßbrügge Versäumte Termine, Versagen in Prüfungen, geistiger Verfall – Vergesslichkeit ist gefürchtet. Dabei hat es auch eine gute Seite, dass der Mensch vergessen kann:...