Lexikon

Umlagerung

chemische Veränderung eines Stoffs, die auf einer Änderung der räumlichen Anordnung der Atome innerhalb des Moleküls beruht. Bei einer inneren Umlagerung bleibt im Allgemeinen die Summenformel der Verbindung unverändert; nur die Strukturformel ändert sich (chemische Formeln). Umlagerungen sind besonders häufig bei organischen Verbindungen; ausgelöst werden sie z. B. durch Erwärmen, durch Katalysatoren, durch eine chemische Reaktion mit einem anderen Stoff.
Text
Wissenschaft

Ein Gedächtnis für Kontakte

Wer schon einmal über einen Teppich geschlurft ist, kennt das Phänomen, das die Physiker Kontaktelektrizität nennen: Berührt man danach beispielsweise eine Türklinke bekommt man zuweilen eine „gewischt“. Denn Körper mit unterschiedlicher stofflicher Zusammensetzung sind nach Berührung und anschließender Trennung elektrisch...

abine Hossenfelder; Thomas Bethge – stock.adobe.com; www.photoshopsupply.com; Bearbeitung: bdw
Wissenschaft

Start-ups: Heiß auf Kernfusion

Kernfusion ist ein heißes Thema, sowohl im wörtlichen Sinne als auch in der Wirtschaft: 4,8 Milliarden US-Dollar wurden bislang in Kernfusions-Start-ups investiert. Davon 2,8 Milliarden allein im vergangenen Jahr. Zwar scheinen diese Zahlen fast lächerlich im Vergleich zu den vielen Milliarden US-Dollar mit denen große...

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