Lexikon

chemische Formeln

[ˈçe-]
„Kurzschrift“ zur Beschreibung der Zusammensetzung chemischer Verbindungen und chemischer Umwandlungen (chemische Gleichung). 1. Bruttoformeln (Summenformeln, Registrierformeln) zeigen summarisch das atomare Verhältnis der an den Verbindungen beteiligten Elemente, z. B. Fe2O3, H2O. – 2. Strukturformeln zeigen darüber hinaus, wie die Atome miteinander verknüpft sind, z. B. O=C=O, einschließlich der eventuellen räumlichen Lage der Bindungen (Konfigurationsformel), etwa die gewinkelte Struktur des Wassermoleküls (Wasser). – 3. Skelettformeln gelten als weitere Abkürzungen der Strukturformeln, in denen oftmals die Elementsymbole entfallen, z. B. in der Benzolformel. – 4. Elektronen- oder Lewis-Formeln lassen die Zahl der an den Atomen versammelten Außenelektronen erkennen. Dabei wird jedes Valenzelektron durch einen neben das chemische Symbol des betreffenden Elements gesetzten Punkt dargestellt, z. B. H· für Wasserstoff (H), das als Molekül (H2) mit der Elektronenformel H : H dargestellt wird. – 5. Koordinationsformeln beschreiben nach Niggly die Zahl der jedes Atom (Ion) in der Festkörperstruktur umgebenden Nachbaratome, z. B. in Kochsalz (NaCl6/6)G, worin jedes Atom (Ion) in Oktaederform von sechs Nachbaratomen (-ionen) umgeben ist.
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Dingoschädel
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