Lexikon

Umweltmanagement

[-mænidʒmənt]
betriebliche Umweltökonomie
Gesamtpolitik eines Unternehmens zur Integration umweltbezogener Aspekte in betriebswirtschaftliche Entscheidungen; vor dem Hintergrund zunehmender Natur- und Umweltbelastung in den 1980er Jahren aufgekommen. Grundsätzlich können nach betrieblicher Umweltökonomie Synergieeffekte genutzt werden, wie z. B. die gleichzeitige Senkung von Emissionen und Kosten durch Energieeinsparung etwa mit Hilfe technischer Neuerungen. Positiv verändertes Konsumverhalten, steigende Sensibilisierung von Zwischenhandel und Verbrauchern für Umweltfragen sowie glaubwürdiges Marketing können weitere Einnahmesteigerungen bewirken. Offensives Umweltmanagement geht über Einzelmaßnahmen hinaus und stellt die gesamte Unternehmenspolitik auf veränderte Natur- und Umweltbedingungen um. Hierzu gehören u. a. der schonende Einsatz natürlicher Ressourcen, die Einführung von Energie sparenden Techniken und Produktionsvorgängen sowie die Realisierung einer geschlossenen Kreislaufwirtschaft.
Pilz, Oberfläche
Wissenschaft

In Pilz gepackt

Aus Pilzgeflecht und Pflanzenresten haben Materialforscher einen neuen nachhaltigen Werkstoff entwickelt. Er kann so manches herkömmliche Material ersetzen. von RAINER KURLEMANN Es ist ein Traum für Verfahrensingenieure: Man stelle eine Schale bei warmen Sommertemperaturen in einen dunklen Raum – und fünf bis sechs Tage später...

Gehirn, Kabel, Mensch
Wissenschaft

Reine Kopfsache

Neue neuronale Techniken bauen Brücken zwischen Gehirn und Körper. Querschnittsgelähmte können ihre Arme und Hände wieder nutzen, und Menschen, die nicht mehr in der Lage sind zu sprechen, können wieder kommunizieren. von REINHARD BREUER Bill Kochevar war der erste Gelähmte, der seine Hand allein per Gedanken und Hightech steuern...

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