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LEXIKON

Zemeckis

[
ziˈmɛkis
]
Robert Lee, US-amerikanischer Filmregisseur, * 14. 5. 1952 Chicago, Ill.; international erfolgreiche Kinofilme, u. a: „Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“ 1984; „Zurück in die Zukunft“ (Trilogie) 19851990; „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“ 1988; „Der Tod steht ihr gut“ 1992; „Forrest Gump“ 1994; „Contact“ 1997; „Schatten der Wahrheit“ 2000; „Der Polarexpress“ 2004; „Beowulf“ 2007; „Disneys Eine Weihnachtsgeschichte“ 2009.
  • Deutscher Titel: Zurück in die Zukunft
  • Original-Titel: BACK TO THE FUTURE
  • Land: USA
  • Jahr: 1984
  • Regie: Robert Zemeckis
  • Drehbuch: Robert Zemeckis, Bob Gale
  • Kamera: Dean Cundey
  • Schauspieler: Michael J. Fox, Christopher Lloyd, Lea Thompson
Der skurrile Erfinder Dr. Emmett Brown (Christopher Lloyd) hat es endlich geschafft, eine Zeitmaschine zu konstruieren, die er in einen schnittigen Sportwagen einbaut. Der Oberschüler Marty McFly (Michael J. Fox) reist mit dieser Zeitmaschine aus dem Jahr 1985 zurück in das Jahr 1955. Er begegnet den beiden Teenagern Lorraine Baines und George McFly, die später seine Eltern werden sollen. Lorraine interessiert sich aber mehr für Marty als für den naiven George. So bedeutet es eine Menge Arbeit für Marty, die beiden miteinander zu verkuppeln. Außerdem hat er große Schwierigkeiten mit seiner Rückkehr in das Jahr 1985.
Dem beliebten Thema der Zeitreise werden hier neue Aspekte hinzugefügt, und aus der gelungenen Mischung von Komödie und Sciencefiction entsteht humorvolle Unterhaltung. Dem erfolgreichen Streifen folgen 1989 und 1990 zwei Fortsetzungen.
  • Deutscher Titel: Falsches Spiel mit Roger Rabbit
  • Original-Titel: WHO FRAMED ROGER RABBIT?
  • Land: USA
  • Jahr: 1988
  • Regie: Robert Zemeckis, Richard Williams (Zeichentrick)
  • Drehbuch: Jeffrey Price, Peter S. Seaman, nach dem Roman von Gary K. Wolf
  • Schauspieler: Bob Hoskins, Christopher Lloyd, Joanna Cassidy, Stubby Kaye
  • Auszeichnungen: Oscar 1989 für Sound-Effekt
Schon am ersten Wochenende nach dem Kinostart löst Robert Zemeckis„ »Falsches Spiel mit Roger Rabbit« große Begeisterung beim Publikum aus. In den USA entwickelt er sich zum erfolgreichsten Film des Jahres. Kritiker brechen in Lobeshymnen über die technisch perfekt inszenierte Symbiose von Trick- und Realfilm mit zum Teil völlig neuen Effekten aus.
Bob Hoskins spielt den Privatdetektiv Eddie Valiant: In Toontowns, einer Art Disneyland der Trickfiguren, hilft er dem Zeichentrick-Kaninchen Roger Rabbit, das in eine Mordintrige verwickelt wurde und nun auf der Suche nach den wirklichen Tätern ist.
Dem Regisseur gelingt es, das Tempo und den schwarzen Humor der Tex-Avery-Cartoons mit der liebevollen Sorgfältigkeit und Detailtreue der Disney-Figuren zu verbinden. Dabei setzen Zemeckis, der schon in »Zurück in die Zukunft« (1984) verblüffende Tricks eingebaut hat, und sein Trick-Animateur Richard Williams alle möglichen und scheinbar unmöglichen technischen Raffinessen ein.
Besondere Anerkennung verdienen sich die Schauspieler, die für die Zuschauer in keiner Minute merkbar ihre Szenen ohne reales Gegenüber drehen müssen.
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