Lexikon
Zuckerspiegel
die Konzentration des Zuckers Glucose im Blut; der Normalwert beträgt beim Menschen nüchtern 70–100 mg/dl (3,9–5,5 mmol/l) bei enzymatischer Bestimmung. Nach der Nahrungsaufnahme steigt der Wert an, anstrengende Muskelarbeit lässt ihn absinken. Ein Zusammenspiel vor allem der Hormone Insulin und Glucagon aus der Bauchspeicheldrüse sorgt dafür, dass sich der Zuckerspiegel immer wieder im Normbereich einpendelt. Insulin wirkt blutzuckersenkend, Glucagon erhöht den Zuckerspiegel. Ein Absinken des Zuckerspiegels unter 50 mg/dl (Unterzuckerung, Hypoglykämie) macht sich durch Schweißausbrüche, Zittern und Herzrasen bemerkbar und erfordert eine schnelle Zufuhr von Glucose. Sonst droht bei weiterem Absinken des Zuckerspiegels ein hypoglykämischer Schock. Ein deutlich erhöhter Zuckerspiegel (Hyperglykämie) tritt meist bei einem Insulinmangel auf und weist auf Diabetes mellitushin.
Wissenschaft
Ein unvergängliches Erbe
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Wissenschaft
Anpassung der Arten
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