Lexikon

Zuckerspiegel

die Konzentration des Zuckers Glucose im Blut; der Normalwert beträgt beim Menschen nüchtern 70–100 mg/dl (3,9–5,5 mmol/l) bei enzymatischer Bestimmung. Nach der Nahrungsaufnahme steigt der Wert an, anstrengende Muskelarbeit lässt ihn absinken. Ein Zusammenspiel vor allem der Hormone Insulin und Glucagon aus der Bauchspeicheldrüse sorgt dafür, dass sich der Zuckerspiegel immer wieder im Normbereich einpendelt. Insulin wirkt blutzuckersenkend, Glucagon erhöht den Zuckerspiegel. Ein Absinken des Zuckerspiegels unter 50 mg/dl (Unterzuckerung, Hypoglykämie) macht sich durch Schweißausbrüche, Zittern und Herzrasen bemerkbar und erfordert eine schnelle Zufuhr von Glucose. Sonst droht bei weiterem Absinken des Zuckerspiegels ein hypoglykämischer Schock. Ein deutlich erhöhter Zuckerspiegel (Hyperglykämie) tritt meist bei einem Insulinmangel auf und weist auf Diabetes mellitushin.
Straße, Auto, Verkehr
Wissenschaft

Verstopft

Viele deutsche Städte sind staugeplagt. Moderne Mobilitätsdienste, neue Technologien und künftig auch vernetzte autonome Fahrzeuge sollen das ändern. Doch was taugen die Konzepte? von MICHAEL VOGEL Bis morgens um sechs ist die Welt noch in Ordnung. Dann geht es los, an jedem Werktag und in fast allen größeren deutschen Städten:...

Supraleiter, Chrom
Wissenschaft

Neue Wege ohne Widerstand

Die Supraleiterforschung macht ihre größten Fortschritte abseits der großen Ankündigungen. So ist es erstmals gelungen, eine supraleitende Diode mit umkehrbarem Vorzeichen zu entwickeln, und exotische Supraleiter lassen sich nun Atom für Atom zusammensetzen. von DIRK EIDEMÜLLER Supraleiter gehören zu den faszinierendsten...

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