Lexikon
Zuckerspiegel
die Konzentration des Zuckers Glucose im Blut; der Normalwert beträgt beim Menschen nüchtern 70–100 mg/dl (3,9–5,5 mmol/l) bei enzymatischer Bestimmung. Nach der Nahrungsaufnahme steigt der Wert an, anstrengende Muskelarbeit lässt ihn absinken. Ein Zusammenspiel vor allem der Hormone Insulin und Glucagon aus der Bauchspeicheldrüse sorgt dafür, dass sich der Zuckerspiegel immer wieder im Normbereich einpendelt. Insulin wirkt blutzuckersenkend, Glucagon erhöht den Zuckerspiegel. Ein Absinken des Zuckerspiegels unter 50 mg/dl (Unterzuckerung, Hypoglykämie) macht sich durch Schweißausbrüche, Zittern und Herzrasen bemerkbar und erfordert eine schnelle Zufuhr von Glucose. Sonst droht bei weiterem Absinken des Zuckerspiegels ein hypoglykämischer Schock. Ein deutlich erhöhter Zuckerspiegel (Hyperglykämie) tritt meist bei einem Insulinmangel auf und weist auf Diabetes mellitushin.
Wissenschaft
Die Nano-Zitze
Nanostrukturiertes Wolframsemikarbid wird breiter, wenn man es in die Länge zieht. Das ist vielversprechend für die Entwicklung neuartiger Sensoren, etwa für den Einsatz in der Luftfahrt. von DIRK EIDEMÜLLER Sogenannte auxetische Materialien gehören zu den Sonderlingen in der Materialwissenschaft: Wenn man sie in die Länge zieht...
Wissenschaft
Griechen verschmutzten Umwelt schon in der Antike mit Blei
Das Schwermetall Blei ist schädlich für Natur und Gesundheit. Doch nicht erst seit der Industrialisierung gelangt Blei durch Abwasser und Feinstaub in die Umwelt. Bereits vor etwa 5200 Jahren haben Menschen im antiken Griechenland die Umwelt mit Blei aus der Silberherstellung verschmutzt, wie Bodenproben aus der Ägäis jetzt...
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