Gesundheit A-Z

Gang

die ruhige Fortbewegung des Menschen auf zwei Beinen, im Gegensatz zum Rennen oder Laufen. Beim Gehen wird dem Körper vom hinteren Bein ein Stoß gegeben. Danach wird das hintere Bein durch Beugung im Kniegelenk verkürzt und nach vorne gebracht (Schwungbein). Mit dem Aufsetzen des Fußes vorne wird das Schwungbein zum Stand- oder Stützbein. Am Gehen sind nicht nur die Muskeln der Beine und der Hüfte, sondern auch die Rücken- und die Armmuskulatur (begleitendes Schwingen der Arme) beteiligt. Eine wichtige Rolle beim Gehen spielt der Gleichgewichtssinn, der beim aufrechten Gang des Menschen auf zwei Beinen viel stärker gefordert ist als bei Tieren, die auf vier Beinen gehen. Das Erlernen des aufrechten Gangs dauert in der Entwicklung des Kindes durchschnittlich ein Jahr. Jeder Mensch hat einen individuellen G., in dem sich auch die psychische Verfassung spiegelt. Viele Krankheiten können das Gangbild verändern, z. B. Erkrankungen des Bewegungsapparats, des Nervensystems oder der Psyche. Auch Gangstörung.
Prinzip_des_neuromorphen_Computers:_Schaltstellen_des_Gehirns_werden_mit_magnetischen_Wellen_nachgebildet,_die_gezielt_in_mikroskopisch_kleinen_Scheiben_erzeugt_und_aufgeteilt_werden._
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