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Anthroposophie
Lehre, die auf einem bestimmten Welt- und Menschenbild basiert, das Rudolf Steiner geprägt hat. Steiner richtete 1923 die "Anthroposophische Gesellschaft" ein, die ihren Sitz im "Goetheanum" in Dornach (bei Basel, Schweiz) hat. Laut Steiner ist der Mensch fähig, sich - auch durch Erziehung - laufend fortzuentwickeln und höhere Erkenntnisse zu erlangen; als Grundlage gelten - neben anderem Gedankengut - sowohl der christliche Glaube als auch die Lehren Goethes. Die Anthroposophie lässt sich auf viele Bereiche des menschlichen Lebens wie Erziehung, Kunst, Architektur, Medizin, Landwirtschaft usw. anwenden. Praktisch wird die Lehre der Anthroposophie vor allem in der Pädagogik der Waldorfschulen sowie in verschiedenen anthroposophisch geprägten Krankenhäusern angewendet. In letzterem Bereich steht die Anthroposophie der homöopathischen Medizin nahe. Auch anthroposophische Medizin.
Wissenschaft
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Tierischer Landwirtschaft auf der Spur: Vor etwa 66 Millionen Jahren bauten Ameisen erstmals Pilze für ihre Nahrungsversorgung an, geht aus einer Studie hervor. Dies spiegelt sich in Auswertungen der genetischen Daten hunderter von Pilz- und Ameisenarten wider. Die „prominente“ Entstehungszeit legt den Forschenden zufolge nahe,...
Wissenschaft
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