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Frühsommer-Meningoenzephalitis
Abk. FSME, eine entzündliche Erkrankung der Hirnhäute (Meningitis) und des Gehirns (Enzephalitis), die durch das FSME-Virus verursacht wird und vor allem in Mitteleuropa auftritt. Auch in Süddeutschland, Österreich und Tschechien ist der Erreger verbreitet. Das FSME-Virus ist ein Flavivirus und wird durch Zeckenbisse übertragen. Die Krankheit beginnt wie eine Grippe mit zweitem Fiebergipfel nach vier bis fünf Tagen und Entzündung der Hirnhäute und/oder des Gehirns, manchmal auch des Rückenmarks (Myelitis). Je nach Ausbreitung der Entzündung kommt es zu Bewusstseins- oder psychischen Störungen und Lähmungen (bei Myelitis) Nach der Erkrankung sind die Betroffenen immun, etwa ein bis zwei Prozent der Erkrankten versterben an einer FSME. Sowohl eine aktive als auch eine passive Impfung sind möglich.
Wissenschaft
News der Woche 1.11.2024
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Bakterieller Kälteschutz für Würmer
Eine Symbiose mit Bakterien ermöglicht es drei Arten von Meereswürmern, in einer extremen Umwelt zu überleben: Dank bakterieller Kälteschutzproteine können die wechselwarmen Würmer das Meeressediment der Antarktis besiedeln. Das zeigt eine Studie anhand von Analysen des Erbguts und der Proteine der Würmer. Die Bakterien wiederum...