Gesundheit A-Z
Hiatushernie
Zwerchfellhernieein Zwerchfellbruch, durch den Magenteile durch das Zwerchfell in den Brustkorb gleiten. Der Bruch schiebt sich durch den Hiatus oesophageus, die Durchtrittsstelle für die Speiseröhre und den paarigen zehnten Hirnnerven. Die Hiatushernie kann angeboren sein oder im Zuge einer allmählichen Erweiterung des Hiatus oesophageus entstehen. Häufig verursacht eine Hiatushernie keine Symptome und verläuft unbemerkt. Je nach Ausmaß kann es aber zu Sodbrennen infolge eines Aufstoßens von Mageninhalt (Reflux), zu Schluckstörungen, Schmerzen hinter dem Brustbein oder Atemnot kommen, komplizierend auch zu einer Entzündung der Speiseröhre durch den Rückfluss des sauren Magensaftes in die Speiseröhre (Refluxösophagitis). In ausgeprägten Fällen wird der Bruchinhalt eingeklemmt, so dass Magengewebe infolge Durchblutungsmangels untergeht. Die Therapie besteht bei leichten Formen in der diätetischen und medikamentösen Behandlung der Refluxösophagitis. In schweren Fällen ist eine operative Korrektur mit Zurückdrücken des Magens in den Bauchraum und Fixation an der Bauchwand erforderlich.
Wissenschaft
Der Ursprung der Ozeane
Himmelsstein: Am 9. Juni 1952 schlug ein 107 Kilogramm schwerer Steinbrocken aus dem All in der kanadischen Provinz Alberta in einem Weizenfeld bei dem Weiler Abee ein. Es ist der größte bekannte Enstatit-Chondrit. Diese seltene Art von Steinmeteoriten wurde nach dem darin nachweisbaren Mineral Enstatit benannt, einem...
Wissenschaft
Im Lithium-Rausch
Der Trend zur Elektromobilität lässt den Bedarf an manchen Rohstoffen kräftig steigen – vor allem an Lithium. Bislang wird das Metall nur in wenigen Regionen der Welt gefördert. Doch künftig könnte es auch aus heimischen Quellen kommen. von JAN BERNDORFF Feldspat, Quarz und Glimmer – die drei vergessʼ ich nimmer!“ Dieser Erdkunde...