Wissensbibliothek
Wann gab es die meisten Hexenverfolgungen?
Die meisten Todesurteile gegen Zauberer und Hexen wurden nicht im Mittelalter, sondern zwischen 1580 und 1650 vollstreckt. Zur Zeit des Absolutismus unterlag die Verfolgung nicht mehr geistlicher (Inquisition), sondern weltlicher Gerichtsbarkeit. Den zur Massenhysterie gesteigerten Verfolgungswahn begründete der Hexenhammer (»Malleus maleficarum«, 1486) der beiden Dominikanermönche Heinrich Institoris und Jakob Sprenger. In Frankreich wurde die Hexenverfolgung von keinem Geringeren als dem königlichen Staatsrechtler Jean Bodin (1530–1596) befürwortet, für den Hexerei das schlimmste Verbrechen überhaupt darstellte. Rationalismus und Aufklärung führten zur Entkriminalisierung des so genannten Hexenverbrechens. Kaiser Joseph II. strich 1787 den Artikel über Zauberei aus dem Strafrecht, in Frankreich wurde die Hexereigesetzgebung 1791 aufgehoben.
Der Dorsch ist weg
Zu Besuch bei Fischer André Grählert am Darßer Bodden. Fischer und Meeresforscher arbeiten zusammen, um die Veränderungen der Fischbestände in der Ostsee zu verstehen. Von CHRISTIAN JUNG André Grählert ist Ostseefischer in fünfter Generation. Er ist es mit Leib und Seele, auch wenn das von ihm verlangt, bei Wind und Wetter...
Mit Licht gegen Ewigkeitschemikalien
Ob in regenfester Kleidung, beschichteten Pfannen oder Kosmetik – Per- und Polyfluoralkylverbindungen (PFAS) sind als Antihaft- und Imprägniermittel weit verbreitet. Da sie äußerst langlebig sind, reichern sich diese potenziell gesundheitsschädlichen Substanzen jedoch in der Umwelt an. Um die auch als Ewigkeitschemikalien...