Gesundheit A-Z

Methämoglobinämie

angeborene oder erworbene Erhöhung des Methämoglobins im Blut. Normalerweise liegt weniger als ein Prozent des Häm-Eisens in dreifach oxidierter Form vor (Methämoglobin). Oxidanzien wie Nitrit lassen den Methämoglobin-Gehalt des Bluts ansteigen; da dieses Methämoglobin keinen Sauerstoff transportieren kann, kommt es bei einem Gehalt von über zehn Prozent zu Zeichen des Sauerstoffmangels, z. B. einer Zyanose; bei weiterem Anstieg kommen Kopfschmerzen, Übelkeit und Atemnot hinzu. Eine Methämoglobinkonzentration im Blut von 60-70% ist tödlich. Das dreifach oxidierte Eisen kann mit einem reduzierenden Gegengift wie Methylenblau oder Vitamin C in seine funktionsfähige Form zurückverwandelt werden.
Wissenschaft

Wirklich wahr?

Die Frage nach der Wahrheit ist ein Klassiker der Wissenschaftsphilosophie, und gerade in dieser Zeit besonders wichtig. von TOBIAS HÜRTER Es gibt eine merkwürdige Stelle in der Bibel, die man leicht überliest. Als Jesus im Amtssitz des römischen Statthalters Pontius Pilatus verhört wird und beteuert, er sei gekommen, um „für die...

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Wissenschaft

Pfui, das tut man nicht! Oder doch?

Warum Nase hochziehen gesunder ist als Schnäuzen, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Andere Länder, andere Sitten. Während uns von Kindesbeinen an eingetrichtert wird, in ein Taschentuch zu schnäuzen, wenn die Nase läuft, gilt das in vielen asiatischen Kulturen als eklig und ist daher im Beisein anderer verpönt. Dagegen empfindet...

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