Gesundheit A-Z
Alzheimer-Krankheit
eine in der zweiten Lebenshälfte auftretende und chronisch fortschreitende Demenzerkrankung, bedingt durch eine Hirnatrophie. Die Krankheit beginnt in der Regel mit Gedächtnisstörungen, vor allem des Kurzzeitgedächtnisses. Im weiteren Verlauf kommt es u. a. zu Unruhe, Orientierungs-, Sprach- und Wahrnehmungsstörungen. Teilweise stehen auch psychische Veränderungen wie Euphorie oder Depression im Vordergrund. Die meisten Patienten verlieren innerhalb von ca. fünf bis zehn Jahren beinahe alle intellektuellen Fähigkeiten und werden voll pflegebedürftig. Die Ursache der Alzheimer-Krankheit ist noch unklar, diskutiert werden u. a. genetische Faktoren und Störungen im Proteinstoffwechsel. Häufig finden sich im Gehirn von Alzheimerkranken vermehrt Amyloidablagerungen. Die Diagnose kann nur anhand der Symptome, manchmal mit Hilfe von bildgebenden Verfahren, vor allem aber nach Ausschluss anderer möglicher Ursachen einer Demenz gestellt werden. Eine Heilung ist bisher nicht möglich. Durch Acetylcholinesterase-Hemmer lässt sich der Prozess aber etwas verzögern.
Wissenschaft
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Hormone haben einen maßgeblichen Einfluss auf unser Leben – von der Fortpflanzung bis zum Stoffwechsel. Doch ihr sensibles Gleichgewicht ist fragil. Ein Blick in die Welt der molekularen Meisterwerke und ihrer Erforschung. von SIGRID MÄRZ Als Louise Joy Brown am 25. Juli 1978 im englischen Oldham das Licht der Welt erblickte, war...
Wissenschaft
Das vernetzte Gehirn
Wie Nervenzellen verschaltet sind, bestimmt darüber, wie wir wahrnehmen und denken. von SUSANNE DONNER Wieso weiß ich, wie ich heiße? Noch rätseln Neurowissenschaftler über diese an sich einfache Frage. Sie vermuten, dass diese Information in Form eines bestimmten Aktivierungsmusters von Nervenzellen im Gehirn gespeichert sind....