Lexikon
Wirtschaftswunder
in den frühen 1950er Jahren im westlichen Ausland aufgekommene Bezeichnung für den steilen wirtschaftlíchen Aufstieg der Bundesrepublik Deutschland, der auf dem Zusammentreffen günstiger innerer und äußerer politischer, wirtschaftlicher und sozialer Bedingungen beruhte. Die Basis für das Wirtschaftswunder bildeten die alliierte Wirtschaftshilfe nach 1945 und die Währungsreform 1948, die für die Stabilisierung der Entwicklung sorgte. Positive Impulse gaben auch die soziale Marktwirtschaft, gute Exportmöglichkeiten und die Leistungsbereitschaft der Bevölkerung. Das deutsche Wirtschaftswunder endete 1957/1958, die erste schwerwiegende Rezession nach dem Zweiten Weltkrieg setzte 1966 ein.
Wissenschaft
Im Wald, da sind die Räuber
Wolf, Braunbär, Luchs – die großen Landraubtiere sind zurück in Deutschland. Und mit ihnen kam der Goldschakal, der sich ebenfalls anschickt zu bleiben. von Christian Jung Nachdem sie vielerorts schon fast oder ganz ausgerottet waren, haben Europas große Raubtiere den Kontinent neu erobert. Das belegen Studien von Forschern um...
Wissenschaft
Standheizung
Die Hitze der Stadt ist im Sommer brutal. Da man fürchterlich matt ist, wird das Leben zur Qual“, heißt es im Lied „Oben ohne“ des österreichischen Schlagersängers Reinhard Fendrich. Obwohl er darin vor allem über Barbusigkeit in Wiens Freibädern singen wollte, hat er damit auch eine präzise Beschreibung dessen geliefert, was...
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