Lexikon
Wirtschaftswunder
in den frühen 1950er Jahren im westlichen Ausland aufgekommene Bezeichnung für den steilen wirtschaftlíchen Aufstieg der Bundesrepublik Deutschland, der auf dem Zusammentreffen günstiger innerer und äußerer politischer, wirtschaftlicher und sozialer Bedingungen beruhte. Die Basis für das Wirtschaftswunder bildeten die alliierte Wirtschaftshilfe nach 1945 und die Währungsreform 1948, die für die Stabilisierung der Entwicklung sorgte. Positive Impulse gaben auch die soziale Marktwirtschaft, gute Exportmöglichkeiten und die Leistungsbereitschaft der Bevölkerung. Das deutsche Wirtschaftswunder endete 1957/1958, die erste schwerwiegende Rezession nach dem Zweiten Weltkrieg setzte 1966 ein.
Wissenschaft
Triumph des Möglichen
Als Galileo Galilei seine Idee eines Buches der Natur verkündete, das in der Sprache der Geometrie verfasst sein müsse, machte er Gott zu einem Mathematiker, und viele denkende Menschen stimmten ihm zu. Sie stimmten ihm erst recht zu, nachdem Isaac Newton die Kräfte zwischen Massen mithilfe einer Formel – einem Naturgesetz in...
Wissenschaft
Wie Geschlechtshormone das Immunsystem prägen
Frauen und Männer sind gegenüber zahlreichen Krankheiten unterschiedlich anfällig. Grund dafür ist, dass sich ihr Immunsystem unterscheidet. Unklar war allerdings, ob die Unterschiede vor allem genetisch bedingt sind oder durch die Geschlechtshormone verursacht werden. Nun zeigt eine Studie an Trans-Männern, dass deren...