Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
ausnehmen
aus|neh|men I.
〈mit Akk.〉
1.
etwas a.
a)
〈in den Wendungen〉
Geflügel a.
die Eingeweide herausnehmen;
Vogelnester a.
die Eier herausnehmen
b)
außer Betracht lassen, nicht mitrechnen;
es kostet insgesamt so viel, wenn wir das Mittagessen davon a.
2.
jmdn. a.
a)
ausschließen;
wenn ihr die Wanderung machen wollt, nehmt mich bitte aus; wir können ihn nicht a.; alle, ausgenommen die Kranken
alle außer den Kranken
b)
〈ugs.〉
jmdm. viel Geld abnehmen
c)
〈ugs.〉
aushorchen, ausfragen, jmdm. Informationen entlocken
II.
〈refl.〉
sich a.
einen Eindruck machen, wirken;
der bunte Sonnenschirm nimmt sich auf der Terrasse gut aus; ein solches Wort nimmt sich in diesem Zusammenhang wirklich sehr merkwürdig aus
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