Wahrig Herkunftswörterbuch
Storch
seinem stelzenden Gang verdankt dieser Vogel (
mhd.
storch(e), storc, storke, ahd.
stor(a)h, *germ.
sturka–), dass sein Name zu idg.
*(s)ter(ə)– „starr“ gebildet wurde (→ starren); die ugs.
Redewendung da brat mir aber einer einen Storch rührt daher, dass der Storch nach einer bibl. Speisevorschrift (3. Mos. 11) nicht gegessen werden darf, was nicht ohne Einfluss auf die mittelalterl. Sitten blieb; da der Storch darüber hinaus abergläubische Verehrung genoss, sein Fleisch aber als ungenießbar galt, darf seine gelegentliche Beschreibung als Leckerbissen in der Literatur der Renaissance keineswegs ernst genommen werden; der gebratene Storch stand oder steht vielmehr für etwas, das es eigentlich gar nicht geben kann
Wissenschaft
Entscheidend ist, was hinten rauskommt
Es ist Sommer, unser Essen wird immer bunter, Obst und Gemüse übertreffen sich in ihrer Farbenpracht, und die Tafeln auf Grillfesten wirken wie barocke Gemälde. Wir lassen es uns schmecken, verdauen die Köstlichkeiten und scheiden aus, was übrig bleibt. Währenddessen passiert allerdings etwas Bemerkenswertes: denn egal wie...
Wissenschaft
Klimaneutral mit Zecken
Zecken sind nicht sehr beliebt. Sie trinken unser Blut, können dabei Krankheiten übertragen, und wenn man sie entfernen will, weiß man immer nicht, in welche Richtung man die Pinzette drehen muss. Und hätte man auf die Zecke vorher noch draufspucken oder Nagellackentferner auftragen sollen? Oder doch lieber Öl? Und wenn ja,...