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3D-Print

3D-Print: wenn der Drucker Häuser baut

Diese Erfindung wird die Welt vielleicht noch stärker verändern als das Internet: Der 3D-Printer ist nach langer Entwicklungsphase nun dabei, für alle Verbraucher interessant zu werden. Der Name ist ein wenig irreführend. Denn mit Papier hat das Gerät in der Regel nichts mehr zu tun. Mithilfe aufwendiger Computermodelle kann ein 3D-Printer so gut wie jede Form nachbilden - sei es ein Autoteil, ein Musikinstrument oder ein menschlicher Kiefer.

Was ist ein 3D-Printer?

Ein 3D-Printer ist kein gewöhnlicher Drucker. Er arbeitet nicht zweidimensional auf einer Fläche, sondern baut in hauchdünnen Schichten ein dreidimensionales Objekt auf. Der amerikanische Erfinder Charles Hull (1939 geboren) meldete bereits im Jahr 1986 den ersten 3D-Printer zum Patent an. Bislang ist der Nutzerkreis aber noch sehr klein. Vor allem Ingenieure und Designer haben 3D-Printer im Einsatz. Sie fertigen damit Modelle und Prototypen an (Rapid Prototyping). Die Technik ist inzwischen sogar soweit, dass die 3D-Printer fertige Produkte herstellen können (Rapid Manufactoring). 3D-Printer sind zugleich immer erschwinglicher geworden. Sie könnten vielleicht bald in jedem Haushalt stehen.  

 

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Julia Räsch
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