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Fußball-WM

Jubeln, Trauern und Besserwissen – die Spiegelneuronen spielen immer mit

Beim Endspiel der Fußball-WM werden wieder Menschen rund um die Welt mitfiebern. Ist das Spiel dann entschieden, werden Fans des Siegers jubeln, die des Verlierers trauern. Warum aber ist der Jubel oder die Trauer so ansteckend? Und warum können Fußball-Erfahrene oft schon beim Ballwechsel erkennen, was der Spieler vorhat? Hinter diesen Phänomenen steckt ein kleiner Zellhaufen in unserem Gehirn – die Spiegelneuronen.

Jubelnde Fußball-Fans
Jubelnde Fußball-Fans

Gefühle sind ansteckend, ob im Kontakt mit einem andern Menschen oder sogar in Kino: Wenn wir  jemanden lächeln sehen, dann lächeln wir unwillkürlich mit. Wenn jemand weint, werden wir oft selber traurig oder beginnen sogar mitzuweinen. Aber dieser Ansteckungseffekt kommt auch beim Fußball zum Tragen: Wenn Fans in kollektiven Jubel ausbrechen oder nach verlorenem Endspiel trauern, dann hat dies mit einem bestimmten Areal in ihrem Gehirn.

Spiegel der Gefühle

Denn spezielle Zellen in unserem Denkorgan sind geradezu darauf spezialisiert, die Gefühle und das Verhalten anderer zu registrieren und unser Verhalten damit abzugleichen. Deshalb spielen diese sogenannten Spiegelneuronen auch für die Empathie, die Fähigkeit, mit anderen mitzufühlen, eine wichtige Rolle. Sie sind es aber auch, die Fußball-Fans der siegreichen Mannschaft beim Endspiel jubeln lassen, die Fans der Unterlegenen aber trauern.

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